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Marc Marquez geht seine erste Moto2-Saison äußerst akribisch und fleißig an © Repsol

Marc Marquez kann in Jerez nicht so intensiv testen wie erhofft - Zu starker Wind behindert den 125er-Weltmeister am Dienstag und Mittwoch

Eigentlich wollte Marc Marquez im Dienstag und Mittwoch in Jerez zwei Tage lang möglichst viel testen, um an der Abstimmung seiner Suter-MMXI zu feilen. Der 125er-Weltmeister konnte bei seinen ersten beiden Moto2-Rennwochenenden zwar stets im Spitzenfeld mitfahren, kam aber sowohl in Doha als auch in Jerez nach Unfällen nicht ins Ziel. Der 17-Jährige wollte deshalb in der langen Pause bis zum nächsten Rennen in Estoril unbedingt weitere Kilometer abspulen.

Doch teilweise zu starker Wind hielt Marquez an beiden Tagen vom Fahren ab. Am Dienstag konnte der Youngster erst am Nachmittag auf die Strecke gehen, am Mittwoch brach der Monlau-Pilot die Testarbeit früher als geplant ab. Immerhin kam Marquez insgesamt trotzdem auf insgesamt 91 Testrunden.

"Am Morgen war der Asphaltoberfläche zu kalt und die Bedingungen waren nicht gerade ideal. Es war zu windig und das war das Risiko nicht wert", sagte Marquez am Dienstag. Erst als der Wind am Nachmittag abflaute und die Asphalttemperatur auf 20 Grad Celsius anstieg, war ans Fahren zu denken. Am Mittwoch kam der Wind dann am Nachmittag stark auf und der Spanier packte seine Sachen.

"Der Wind hat unseren Testplan verändert", meinte Marquez. "Trotzdem konnten wir einige Einstellungen an der Suter testen und ich denke, dass wir nach den zwei Testtagen positive Schlüsse ziehen können. Es war am wichtigsten, vor dem Rennen in Estoril mehr Kilometer auf dem Motorrad abzuspulen. Insofern haben wir unser Hauptanliegen erfüllt. Meine Technikercrew hat einen guten Job gemacht und ich muss mich bei ihnen für ihren Einsatz bedanken."

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