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Tom Lüthi machte seinen Sturz vom Sonntag beim Estori-Test vergessen © Honda

Tom Lüthi setzte seine positive Tendenz in diesem Jahr auch beim Estoril-Test fort - Bestzeit am zweiten Testtag vor Marc Marquez

Nach seinem Sturz in Führung liegend beim Grand Prix von Portugal am vergangenen Sonntag war Interwetten-Pilot Tom Lüthi beim anschließenden Test an gleicher Stelle sicherlich etwas um Wiedergutmachung bemüht. Dennoch lag der Fokus des Eidgenossen am Dienstag zunächst auf der Setuparbeit, wie er offenbart. "Es war sicher nicht der wesentlichste Punkt, so schnell wie möglich wieder auf das Motorrad steigen zu können", so Lüthi. "Ich weiß es genau, was ich im Rennen am Sonntag falsch gemacht. Das war ganz klar mein Fehler, den wir auch gleich analysiert hatten."

"Es gab also nichts, woran wir arbeiten mussten, um wieder das Gefühl für das Motorrad zu bekommen. Viel wichtiger war im Hinblick auf die Saison, dass wir viel am Setting gearbeitet haben. Wir haben für diesen Test viele Dinge bekommen, die wir erstmals ausprobieren konnten", sagt der Schweizer und ergänzt: "Mit meinen Rundenzeiten bin ich sehr zufrieden."

Das abschließende Testfazit Lüthis nach zwei Tagen in Portugal fällt nach seiner Bestzeit am Mittwoch entsprechend positiv aus. "Wir konnten hier in Estoril an diesen zwei Tagen sehr viele positive Dinge erarbeiten. Es war wirklich ein perfekter Test. Vor allem der zweite Tag ist überaus erfreulich verlaufen. Insgesamt betrachtet konnten wir eine richtige gute Richtung erarbeiten."

Beim kommenden Grand Prix von Frankreich in Le Mans will Lüthi den Fehler vom Estoril-Sonntag endgültig vergessen machen. "Ich werde sicher etwas geduldiger sein. Unser Ziel muss es sein, dass wir so weiterarbeiten, wie bisher. Wir befinden uns auf einem wirklich guten Weg, daher müssen wir uns als Ziel, stecken das Tempo an der Spitze wieder mitgehen zu können."

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