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WM-Spitzenreiter Stefan Bradl setzt seine starke Form auch in Le Mans fort © Honda

Stefan Bradl setzt seine starke Form auch in Le Mans fort und fährt im ersten Freien Training die Bestzeit - Die Einheit war nach einigen Stürzen kurz unterbrochen

Im ersten Freien Training setzte Stefan Bradl seinen guten Lauf fort. Für den Aufreger der ersten 40 Minuten sorgten aber andere Piloten. Knapp 20 Minuten vor Trainingsende rutschten mehrere Fahrer in Kurve zehn an der gleichen Stelle aus. Auch Marc Marquez war unter den Sturzopfern. Das Motorrad des amtierenden 125er-Weltmeisters blieb mitten auf der Strecke liegen. Das Training wurde sofort abgebrochen, denn offensichtlich war etwas mit der Piste an dieser Stelle nicht in Ordnung.

Die Streckenposten trugen Bindemittel auf und säuberten den Asphalt mit Besen. Mehrere Minuten lang blieb das Training unterbrochen. Den Fahrern ist zum Glück nichts passiert. Auch Mattia Pasini kam mit dem Schrecken davon, als er kurz vor dem Abbruch in der Zielkurve ausrutschte. 18:38 Minuten Trainingszeit verblieb noch, als die Strecke wieder freigegeben wurde.

An der Spitze änderte sich jedoch nichts. Bradl blieb in 1:39.150 Minuten auf Position eins. Welchen Status der Deutsche derzeit in der Moto2 hat, wurde daran deutlich, dass sich nach dem Neustart zahlreiche Piloten an das Hinterrad des WM-Spitzenreiters hängten. Tom Lüthi drehte wenige Runden vor Schluss die zweitschnellste Runde und hatte einen Rückstand von 0,390 Sekunden.

Beim letzten Angriff stürzte der Schweizer allerdings über das Vorderrad und stapfte enttäuscht davon. Dritter wurde Yuki Takahashi. Auch der Japaner musste das Training nach einem Sturz frühzeitig beenden. Lokalmatador Jules Cluzel stellte vor Vizeweltmeister Julian Simon die viertschnellste Zeit auf. Scott Redding fuhr in der ersten Trainingshälfte Spitzenzeiten und reihte sich am Ende auf Platz sechs ein.

Die beiden ehemaligen MotoGP-Piloten Alex de Angelis und Aleix Espargaro wurden Siebter und Achter. Marquez konnte nach seinem Sturz zwar weiterfahren, doch mehr als Platz neun und sechs Zehntel Rückstand waren für den Spanier nicht mehr möglich. Rookie Bradley Smith wurde knapp vor Jerez-Sieger Andrea Iannone Zehnter. Insgesamt ging es in der Moto2 wieder eng zu. Die ersten 17 Piloten befanden sich innerhalb einer Sekunde.

Dazu gehörte auch Dominique Aegerter, der zuletzt in Estoril mit dem vierten Platz sein bestes WM-Ergebnis geholt hatte. Mit 0,927 Sekunden Rückstand klassierte sich der Schweizer auf Platz 16. Rookie Randy Krummenacher reihte sich an der 20. Stelle ein. Das MZ-Team spielte keine Rolle um die vorderen Plätze. In Frankreich setzt auch Anthony West auf ein FTR-Chassis. Der Australier wurde 27, während sein Teamkollege Max Neukirchner nur 31. wurde. Der Deutsche hatte 1,7 Sekunden Rückstand auf seinen Landsmann an der Spitze.

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