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Max Neukirchner ist mit der Abstimmung seiner Maschine noch nicht zufrieden © MZ

Max Neukirchner kämpft mit seinem verletzten Finger - Anthony West verliert angesichts der vielen Chassis-Wechsel den Überblick

MZ tritt in Le Mans erstmals mit zwei FTR-Chassis an. Nachdem Max Neukirchner bereits seit Saisonbeginn auf einen Rahmen aus dem Hause FTR setzt, lässt Anthony West in Frankreich ebenfalls die MZ-Eigenkonstruktion in der Box stehen und rückt zum ersten Mal mit einem FTR-Chassis aus. Dennoch reichte es für den Australier nur zu Startplatz 33 (1:40.016 Minuten), während Neukirchner in der Qualifikation immerhin 20. wurde (1:39.485).

"Ich war zu langsam und ich bin mit meiner Position nicht zufrieden", meinte West. "Mit dem Motorrad ist nichts verkehrt, trotzdem lief es im Training nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Es ist der vierte Rahmen, mit dem ich dieses Jahr antrete, deshalb bin ich einfach verwirrt. Ich weiß nicht, ob ich am Limit bin oder nicht. Jedes Motorrad, das ich dieses Jahr gefahren bin, ist komplett anders, darum ist es im Moment sehr schwierig für mich."

Neukirchner wiederum rätselte, ob er wegen seines verletzten Fingers nicht so recht auf Touren kam. "Wir sind zwar nur 1,1 Sekunden hinter Stefan Bradl, doch trotzdem können wir mit dem 20. Rang nicht zufrieden sein. Ich würde schon gerne in die Punkteränge vorstoßen", stellte der Sachse klar. "Wir haben viel an der Abstimmung versucht, und das Team hat sehr, sehr gut gearbeitet, um uns auf den richtigen Weg zu bringen. Doch das Motorrad ist noch nicht zu 100 Prozent so, wie ich es haben will. Das Fahrwerk schaukelt sich noch zu sehr auf."

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