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Der Spanier Julian Simon war auch am zweiten Testtag der schnellste Moto2-Pilot © Aspar

Der Spanier Julian Simon beendete auch den zweiten Testtag in Aragon an der Spitze der Moto2-Zeitenliste - In der 125er-Klasse war Maverick Vinales der Schnellste

Am Donnerstag sind die privaten Testfahrten in Aragon zu Ende gegangen. Insgesamt 14 Teams der Moto2 und der 125er-Klasse nutzten das warme Wetter, um an ihren Motorrädern auf der hochmodernen Strecke zu arbeiten. Die meisten Maschinen stammten aus der mittleren Klasse. Wie am Vortag war auch diesmal Julian Simon der Schnellste. Mit einer Zeit von 1:54.284 Minuten war der Spanier knapp eine Sekunde schneller als die Pole-Position Zeit von Andrea Iannone aus dem Vorjahr.

"Ich bin sehr zufrieden mit unserer Arbeit an diesen beiden Tagen. Mir gefällt die Strecke und ich habe mich von Beginn an wohl gefühlt", sagt Simon, der derzeit hinter Stefan Bradl auf dem zweiten WM-Rang liegt. "Unser Ziel an diesen beiden Tagen war es, das Gefühl für das Chassis zu verfeinern. Wir haben mehr als das geschafft. Außerdem haben wir einige Dinge entwickelt, um bessere Lösungen für die Abstimmung zu finden."

Auf Platz zwei der Zeitenliste reihte sich Ex-MotoGP-Pilot Aleix Espargaro ein, dem eine halbe Sekunde auf Simon fehlte. Dritter wurde Bradley Smith, der den Tag frühzeitig beenden musste. "Ich bin 64 Runden gefahren. Dann sind mir die Reifen ausgegangen, also musste ich aufhören. Im Vergleich zu den Rundenzeiten aus dem Vorjahr haben wir uns stark verbessert. Es muss aber noch mehr kommen." Javier Fores reihte sich auf Platz vier ein, gefolgt von Yonny und Santiago Hernandez. Axel Pons wurde vor Kenny Noyes Siebter.

In der 125er-Klasse glänzte einmal mehr Maverick Vinales. Der Le-Mans-Sieger durchbrach die Schallmauer von zwei Minuten und umrundete den Kurs in seiner Heimat in 1:59.616 Minuten. Das war die schnellste Runde an den beiden Testtagen. WM-Spitzenreiter Nicolas Terol stieg am Donnerstag nicht auf seine Maschine. Seine Zeit vom Vortag reichte trotzdem noch für Platz zwei. Sein Teamkollege Hector Faubel wurde Dritter, gefolgt von Sergio Gadea, Adrian Martin und Niklas Ajo.

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