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Stefan Bradl klagte am Freitag über merkwürdige Schlingerbewegungen © motorradrennen.com

Probleme mit dem Fahrwerk bremsen Stefan Bradl am ersten Trainingstag in Barcelona ein - Platz sechs bei wechselhaften Bedingungen

Für Stefan Bradl lief in den ersten beiden Freien Trainings zum Grand Prix von Katalonien noch nicht alles nach Wunsch. Der Kiefer-Pilot klagte am Freitag über Fahrwerksprobleme und belegte mit seiner persönlichen Bestzeit von 1:47.606 Minuten den sechsten Rang. Angesichts des knappen Rückstands von nur 0,233 Sekunden auf den Tagesschnellsten Simone Corsi war Bradl aber nicht beunruhigt.

"Ich bin nicht so zufrieden", gab Bradl am Freitagnachmittag zu. "Das stört mich zwar irgendwo, aber wir haben eigentlich keinen Grund unzufrieden zu sein, denn wir sind einigermaßen dabei. Im Moment habe ich das Gefühl, dass ich schon mehr pushen könnte, das Motorrad aber nicht mehr hergibt. Wir haben ganz komische Probleme, die bisher noch nie aufgetaucht sind."

Offenbar liegt die Kalex des WM-Führenden auf dem Circuit de Catalunya nicht stabil. "Sogar auf der Geraden habe ich so Schlingerbewegungen, die sich vom Ausgang der Kurve weg aufschaukeln, sobald ich ans Gas gehe. Dies alles dauert dann einfach zulange bis sich das Fahrwerk wieder beruhigt", meinte Bradl.

"Ich denke wir haben hier kein wirkliches Problem mit dem Fahrwerk", versuchte Teamchef Stefan Kiefer zu beruhigen. "Wir müssen jetzt erst mal die Reifen aussortiert bekommen. Stefan ist hier noch nicht gefahren, da er im letzten Jahr zum Rennen verletzt war. Wir wissen daher nicht, ob sich das Motorrad im letzten Jahr ähnlich verhalten hat. Wüssten wir dies, dann wäre das für uns ein bisschen einfacher. Allerdings sind wir mit nur zwei Zehntelnsekunden Rückstand voll dabei."

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