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Nach den jüngsten Erfolgen ist Stefan Bradl in Silverstone ein heißer Mitfavorit © motorradrennen.com

WM-Spitzenreiter Stefan Bradl kommt frisch von seinem Sieg in Spanien nach Silverstone - Auf dem schnellen Kurs ist die gute Aerodynamik der Kalex ein Vorteil

Nachdem Stefan Bradl am Montag mit dem Sieg aus Barcelona in der Tasche zurück kam, ist er jetzt schon wieder unterwegs auf die britische Insel. Dort findet am kommenden Wochenende in Silverstone der Grand Prix von Großbritannien statt. Es ist der sechste Lauf zur Moto2-Weltmeisterschaft und gleichzeitig auch die zweite Station in einer Reihe von fünf Rennen innerhalb nur sieben Wochen.

Silverstone ist im Kalender der Moto2 die Strecke mit dem zweithöchsten Rundendurschnitt (über 160 km/h). Gleich nach der Strecke von Phillip Island (Australien). Schon im letzten Jahr hatte sich gezeigt, dass die Kalex-Moto2-Maschine, die von Kiefer-Racing eingesetzt wird, dank der guten Aerodynamik sehr konkurrenzfähig ist. Aber nicht nur dies stimmt Bradl für das kommende Wochenende zuversichtlich.

"Ich bin für Silverstone ganz zuversichtlich. Da stand ich im letzten Jahr auf dem dritten Startplatz in der Startaufstellung, hatte dann gleich zu Beginn einen Bock gebaut und dadurch einen Nuller fabriziert", erinnert sich der Deutsche zurück. "Das möchte ich dieses Jahr eigentlich nicht machen."

"Grundsätzlich muss ich halt schauen, dass mir die Konkurrenz nicht an meinem Vorsprung nagt. Allerdings mache ich mir da keinen Druck. Ich nehme, wie schon das ganze Jahr, jedes Rennen als eigene Geschichte. Damit bin ich bis jetzt buchstäblich gut gefahren und so kann es auch weitergehen."

Mit dem Nebentitel "home of british motorsport" wirbt die Strecke SIlverstone. Diesen Titel kann sie durchaus für sich beanspruchen, denn in der Umgegend um die Strecke befindet sich ziemlich jede wichtige Formel-1-Autoschmiede und sonstige Unternehmen die mit dem Rennsport eng in Verbindung stehen.

Die Motorrad-Weltmeisterschaft ist in Silverstone keine Unbekannte, hier hat man 1986 den letzten Lauf zur Motorrad-Weltmeisterschaft ausgetragen, bevor der Wechsel nach Donington vorgenommen wurde. Die Strecke wurde 2010 für die Motorräder umgebaut und zeichnet sich durch ein sehr schnell zu fahrendes Layout aus.

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