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Max Neukirchner erlebte in Silverstone ein ereignisreiches Moto2-Rennen © MZ

Max Neukirchner krönt seine famose Aufholjagd beim Grand Prix von Großbritannien und fährt in Silverstone einmal mehr in die Punkteränge

Ein früher Sturz in der Qualifikation am Samstag, ein früher Sturz im Warmup am Sonntagmorgen - Max Neukirchners Ausgangssituation vor dem Start des Grand Prix von Großbritannien in Silverstone war nicht die beste. Doch vom 17. Startplatz kommend arbeitete sich der MZ-Pilot mit Glück und Geschick nach vorn und beendete das Rennen als Zwölfter in den Punkterängen.

"Ein seltsames Rennen. Ich hatte einen sehr guten Start, wurde aber in der ersten Kurve eingekeilt und bin fast gestürzt, weil mich ein Kollege berührte. Da musste ich zum ersten Mal einen Umweg fahren", erinnert sich Neukirchner. "In der dritten Kurve ist vor mir Axel Pons gestürzt und zwang mich beinahe zum Anhalten, wieder sind einige Konkurrenten an mir vorbei gefahren. In der letzten Kurve hatte ich dann einen Mega-Rutscher, bei dem ich fast vom Motorrad geflogen bin - und das alles in der ersten Runde."

"Dass ich im Warmup am Morgen keine Runden fahren konnte, weil ich gestürzt bin, hat auch nicht gerade geholfen", gibt der 28-Jährige zu. "Ich musste mir dann im Rennen erst einmal das Gefühl für das Motorrad und die Regenbedingungen aufbauen. Das hat lange gedauert, auch weil es schweinekalt war. Aber dann konnte ich immer schneller fahren und meine Platzierung verbessern. Von Platz 28 aus dann noch auf Platz zwölf vorzufahren und wieder Punkte zu holen, das ist natürlich Wahnsinn."

"Jetzt hoffe ich, dass wir bei einem der nächsten Rennen endlich auch mal im Qualifying einen guten Startplatz erreichen, eine gute erste Runde abliefern und dann ein noch besseres Ergebnis schaffen. Wir wissen eigentlich, dass noch viel mehr geht. Bis jetzt hat immer etwas Glück gefehlt, aber wenigstens können wir mit Punkten nach Hause fahren", fügt Neukirchner an.

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