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Der Augsburger Stefan Bradl wechselte 2010 aus der 125-er Klasse in die Moto2 © getty

Das Team des deutschen Motorrad-Stars erhält die Startfreigabe für die nächste MotoGP-Saison. Doch der Aufstieg kostet Millionen.

München - Der Weg für Deutschlands neuen Motorrad-Star Stefan Bradl in die Königsklasse MotoGP ist formell frei.

Der Weltverband FIM erteilte Bradls derzeitigem Team Kiefer Racing das grundsätzliche Startrecht für die MotoGP 2012.

Dies ist zunächst auf einen Fahrer reduziert und abhängig von der Vorlage endgültiger Planungen.

Bradl ist nach vier Siegen in den ersten sechs Rennen souveräner WM-Spitzenreiter der Moto2-Klasse (DATENCENTER: Moto2).

Eine "einmalige Chance"

Teamchef Stefan Kiefer hatte in der Vorwoche die 30.000 Euro Sicherheitsleistung für die Einschreibung hinterlegt. Für eine Saison in der MotoGP muss aber ein Pflichtbudget von fünf Millionen Euro aufgetrieben werden.

"Jetzt muss sich zeigen, ob in Deutschland genügend Interesse da ist, damit Stefan Bradl mit uns in die MotoGP gehen kann", sagte Kiefer "Motorsport aktuell": "Wenn sich das Geld bei den derzeitigen Erfolgen nicht auftreiben lässt, dann wohl nie. Jetzt bietet sich allen die einmalige Chance, bei einer wirklich großen Sache dabei zu sein."

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