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Stefan Bradl war auch bei trockenen Bedingungen klar der schnellste Fahrer © Honda

Stefan Bradl hat im zweiten Training der Konkurrenz über eine halbe Sekunde abgenommen - Einsetzender Regen führte in Assen zu zahlreichen Ausrutschern

Das zweite Training der Moto2 startete in Assen bei trockenen und guten Bedingungen. Die Einheit wurde auf 65 Minuten verlängert, da sie am Vortag abgesagt werden musste. Etwa 15 Minuten vor dem Ende kündigten aufgespannte Regenschirme eine nasse Strecke an. Es begann leicht zu regnen, nicht zu stark, aber genug, um die Piste sehr rutschig zu machen. Gleich mehrere Piloten fielen dem zum Opfer. Marc Marquez (Suter) fuhr durch ein Kiesbett, während Ricard Cardus (Moriwaki) und Kenny Noyes (FTR) zu Boden gingen.

Auch Javier Fores warf seine Aspar-Maschine weg. Schlimmer erwischte es seine neue Teamkollegin Elena Rosell, die noch bei trockenen Bedingungen stürzte. Sie wurde auf einer Trage weggetragen und in die Clinica Mobile zu Untersuchungen gebracht. Fehlerfrei blieb hingegen Stefan Bradl (Kalex), der auch in Holland seine starke Form fortsetzte. Konstant steigerte sich der Deutsche und fuhr schlussendlich die Bestzeit in 1:39.488 Minuten. Gewöhnlich geht es in der Moto2 eng zu, aber der WM-Spitzenreiter hat der versammelten Konkurrenz ganze 0,566 Sekunden abgenommen.

Auf dem zweiten Platz folgte der Brite Scott Redding (Suter). MotoGP-Absteiger Aleix Espargaro (Pons-Kalex) setzte seine aufstrebende Form in der Moto2 mit Rang drei fort. Die beiden Italiener Michel Pirro (Moriwaki) und Simone Corsi (FTR) belegten die Positionen vier und fünf. Bradley Smith (Tech 3) rutschte zu Beginn des Trainings kurz aus, konnte anschließend aber problemlos trainieren und reihte sich an der sechsten Stelle ein. Claudio Corti (Suter), Yuki Takahashi (Moriwaki) und Alex de Angelis (Motobi) vervollständigten die Top 10.

Moto2-Neuling Randy Krummenacher (Kalex) verpasste knapp diese Marke. Dem Schweizer fehlten 1,1 Sekunden auf Bradl. Das bedeutete Platz elf. Sein Landsmann Tom Lüthi (Suter) reihte sich hinter Esteve Rabat (FTR) als 13. ein. Der dritte Schweizer im Bunde, Dominique Aegerter (Suter), drehte 20 Runden und landete abgeschlagen an der 25. Stelle mit über zwei Sekunden Rückstand. Positiv lief es hingegen für Max Neukirchner, der mit seiner MZ 17. wurde.

In den letzten zehn Minuten ging nur Andrea Iannone auf die feuchte Strecke hinaus. Nach einigen Besichtigungsrunden kehrte auch der Italiener wieder zurück in die trockene Box. Nach Problemen in der Anfangsphase war der Suter-Pilot das Schlusslicht. Sein Motorrad starb in seiner ersten Aufwärmrunde ab. Es dauerte lange bis der Fehler behoben war.

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