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Zum sechsten Mal in dieser Saison steht Stefan Bradl auf der Pole-Position © Honda

Zum sechsten Mal in dieser Saison hat sich Stefan Bradl den besten Startplatz gesichert - Bevor der Regen in Assen einsetzte war der Deutsche eine Klasse für sich

Die Entscheidung um die Pole-Position in Assen fiel gleich zu Beginn. Schwarze Regenwolken hingen am Himmel, weshalb sofort alle Piloten auf Zeitenjagd gingen. Etwa 24 Minuten vor Schluss begann es zu regnen. Obwohl noch einige Fahrer im Nassen einige Runden drehten, waren die Zeiten deutlich langsamer. Bevor der Himmel die Schleusen öffnete, hatte Stefan Bradl (Kalex) in 1:39.305 Minuten die Bestzeit aufgestellt. Zum bereits sechsten Mal in dieser Saison wird der Deutsche vom besten Startplatz aus ins Rennen gehen.

Marc Marquez (Suter) setzte den Tabellenführer zwar unter Druck, am Ende fehlten dem amtierenden 125er-Weltmeisters 0,295 Sekunden auf Platz eins. Simone Corsi (FTR) sicherte sich den letzten Platz in der ersten Startreihe. Die Abstände waren für Moto2-Verhältnisse groß. Nur die Top 10 befanden sich innerhalb einer Sekunde zu Bradl. Auch Tom Lüthi (Suter) war in dieser Marke. Der Schweizer steigerte sich kontinuierlich und klassierte sich an der vierten Stelle.

In den letzten Minuten trocknete die Piste rasch auf, doch weiterhin fehlten zehn Sekunden auf die schnellsten Zeiten. Yuki Takahashi (Moriwaki) drehte munter seine Runden, doch seinen fünften Platz konnte der Japaner nicht weiter verbessern. Ex-MotoGP-Pilot Aleix Espargaro mischte als Sechster munter im vorderen Teil des Feldes mit. Für die dritte Startreihe qualifizierten sich Kenan Sofuoglu, Scott Redding (beide Suter) und Michel Pirro (Moriwaki).

Der Schweizer Dominique Aegerter verpasste die Top 10 knapp. Mit seiner Suter hatte der 20-Jährige 1,3 Sekunden Rückstand und landete auf Platz 13. Sein Landsmann Randy Krummenacher (Kalex) war im Mittelfeld auf Rang 17 zu finden. Im MZ-Team herrschten gemischte Gefühle. Anthony West reihte sich knapp hinter Krummenacher an Position 20 ein.

Teamkollege Max Neukirchner fuhr im Trockenen keine schnelle Runde und verpasste im Regen die Qualifikationshürde. Trotzdem darf der Deutsche am Rennen teilnhmen da er im Freien Training unter der 107-Prozenthürde geblieben ist. Andrea Iannone (Suter) kam auch diesmal nicht in der Qualifikation gut klar und wurde 25.

Elena Rosell, die den verletzten Julian Simon bei der Aspar-Mannschafft vertritt, nahm nicht an der Qualifikation teil. Im Freien Training am Vormittag war die erste Frau in der Moto2 gestürzt. Insgesamt dreimal ging die Spanierin an diesem Wochenende zu Boden.

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