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Der Schweizer Tom Lüthi sammelte in Assen wieder wichtige Punkte © Interwetten

Der Schweizer Tom Lüthi meisterte die Bedingungen in Assen und kam als Achter ins Ziel - Die Abstimmung der Suter muss weiter verbessert werden

Die Dutch TT von Assen wurde für Thomas Lüthi zu einem "Tanz auf rohen Eiern". Das Rennen auf der legendären Rennstrecke wurde zwar als Regenrennen gestartet, doch beschränkte sich das schlechte Wetter dann auf feine Nieselschauer. Die meisten Piloten, darunter auch Lüthi, hatten auf Regenreifen gesetzt, die sich auf der abtrocknenden Piste schnell abnutzten. Lüthi zeigte dennoch ein starkes Rennen und holte als Achter wertvolle Punkte für die Moto2-Gesamtwertung.

"Das war ein schwieriges Rennen mit schwierigen Bedingungen - ein Tanz auf rohen Eiern", sagt der Schweizer. "In der letzten Runde habe ich mich in der Schikane verbremst. Ich dachte, mir wäre einer meiner Gegner dicht auf den Fersen, weshalb ich etwas mehr riskierte als in den Runden zuvor und einen Tick zu spät gebremst habe."

"Dabei rutschte mir das Hinterrad weg, ich musste durch die Schikane abkürzen, und dabei ist mein Gegner natürlich innen vorbeigehuscht. Wir müssen jetzt weiter am der Abstimmung arbeiten - doch wenn bei trockenen Bedingungen mit Regenreifen gefahren wird, kann man nicht viel über das Motorrad aussagen."

Teammanager Terrell Thien findet: "Wir sind wieder auf einem besseren Weg. Wir haben in Silverstone die Richtung gefunden, die wir einschlagen müssen, und haben uns hier weiter verbessert. Ich denke, dass wir in den nächsten paar Rennen wieder in den Top 5 zu finden sind."

"Tom war heute weder am Limit noch in Sturzgefahr, es dauert aber nach so einem Sturz wie in Barcelona eine Zeitlang, bis man das Gefühl und das Vertrauen für das Motorrad wiederfindet. Wir haben hier ein, zwei Runden länger gebraucht, um auf konkurrenzfähige Zeiten zu kommen, aber zum Schluss war Toms Rhythmus okay."

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