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Auch im zweiten Training war Marc Marquez knapp schneller als Stefan Bradl © Honda

Marc Marquez ist auch im zweiten Freien Training in Mugello schneller als Stefan Bradl - Moto2-Rookie Randy Krummenacher erneut in den Top 10

In den ersten Minuten des zweiten Freien Trainings der Moto2 war die Strecke noch leicht feucht, doch sie trocknete bei sommerlichen Temperaturen rasch ab. Problemlos konnte ausgiebig in Mugello trainiert werden. Wie bereits am Vormittag entwickelte sich eine Zeitenjagd zwischen Stefan Bradl und Marc Marquez. Der Deutsche führte lange die Liste an, aber vier Minuten vor Ende setzte sich der amtierende 125er-Weltmeister aus Spanien an die Spitze. Am Ende fuhren die beiden auch hintereinander auf der Strecke.

Bradl drehte seine schnellste Runde im letzten Moment, doch es reichte nach Zwischenbestzeit im dritten Sektor nicht ganz. Auf der Linie fehlten dem WM-Führenden 0,121 Sekunden auf Marquez. Ex-MotoGP-Pilot Alex de Angelis war als Dritter erster Verfolger der beiden Saisonsieger. Lokalmatador Andrea Iannone zeigte sich mit der viertschnellsten Zeit in der Spitzengruppe. Im Vorjahr triumphierte der Italiener vor heimischem Publikum.

Ab Platz fünf herrschte bereits ein größerer Abstand. Scott Redding hatte knapp acht Zehntelsekunden Rückstand und war knapp schneller als Pol Espargaro. Bardley Smith konnte nach seinem Sturz am Vormittag normal trainieren und landete an der siebten Stelle. Mike di Meglio setzte sich nach durchwachsenen Rennen mit Platz acht in Szene. Rookie Randy Krummenacher bestätigte seine Form vom ersten Training und klassierte sich als Neunter erneut in den Top 10. MotoGP-Absteiger Aleix Espargaro rundete diese ab.

Die beiden weiteren Fahrer aus der Schweiz mischten nicht im Spitzenfeld mit. Tom Lüthi klassierte sich mit 1,3 Sekunden Rückstand an der 18. Position. Sein Landsmann Dominique Aegerter stürzte auf Platz 27 ab. Besser lief es hingegen bei der MZ-Mannschaft.

Max Neukirchner war noch nie zuvor mit einer Rennmaschine in Mugello unterwegs. Am Freitag musste der Deutsche den schnellen Kurs erst lernen. Als 15. war der ehemalige Superbike-Star um eine Tausendstelsekunde schneller als Lüthi. Teamkollege Anthony West wurde abgeschlagen 32.

Für eine Schrecksekunde sorgte Yonny Hernandez, der in Kurve fünf von der Strecke abkam und sein Motorrad noch knapp vor der Mauer wieder unter Kontrolle bringen konnte. Mit Fallen der Zielflagge zogen wieder dunkle Regenwolken auf. Von allen drei Klassen hatte die Moto2 am Freitag die besten Bedingungen.

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