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Stefan Bradl hat in den ersten beiden Trainings mit den Reifen experimentiert © motorradrennen.com

Stefan Bradl belegte am ersten Trainingstag in Mugello den zweiten Platz hinter Marc Marquez - Für Samstag sind noch Reserven da

Die Moto2 Klasse hatte Glück mit den etwas wankenden Wetterbedingungen in den ersten Freien Trainings zum Großen Preis von Italien dieses Wochenende. Auch der neue Asphalt auf der Strecke von Mugello macht sich bemerkbar: Die Rundenzeiten in den Trainings sind um sage und schreibe 2,4 Sekunden schneller als der bestehende Rundenrekord.

Auch Stefan Bradl war wieder mit einer sehr schnellen Zeit dabei und belegt nach zwei Trainings den zweiten Platz hinter dem Spanier Marc Marquez. Bei dem Deutschen wäre es auch noch ein wenig schneller gegangen, aber man hatte noch eine andere Reifenmischung zum Test bereitgelegt, die dann allerdings nur wertvolle Fahrzeit kostete, als dass sie schnellere Rundenzeiten brachte. Aber dazu sind die Freien Trainings da, um zu testen und sich auf das Qualifying und Rennen einzuschießen. Die Kiefer-Mannschaft ist für den Samstag zuversichtlich.

"Wir sind mit den Trainings heute soweit zufrieden. Weil wir einen anderen Reifen probiert haben, verloren wir etwas Zeit", sagt Bradl. "Aber das mussten wir einfach versuchen. Leider hat mir die Mischung vom Grip her kein so gutes Gefühl vermittelt. Als wir dann wieder zurück gewechselt hatten, waren nur noch sieben Minuten übrig."

"Hätte ich etwas mehr Zeit gehabt, dann wäre die erste Position möglich gewesen. In meiner schnellsten Runde hatte ich ein gutes Gefühl und es waren auch noch ein paar Reserven da. In den Passagen bergab benötige ich noch ein klein wenig mehr Gefühl für das Vorderrad, aber sonst sieht es gut aus und ich bin zufrieden."

Teamchef Stefan Kiefer ist für Samstag optimistisch: "Wenn die Bedingungen so bleiben glaube ich, dass für morgen noch was drin ist. Wir hatten heute Nachmittag noch den weicheren Hinterreifen probiert, aber damit kam Stefan nicht so zurecht. Ich vermute, wenn man morgen ganz oben stehen will, dann muss man eine hohe 1:52er Zeit fahren. Ich glaube das ist für Stefan machbar."

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