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Moto2-Rookie Marc Marquez war bei schwierigen Bedingungen der Schnellste © Repsol

Marc Marquez hat sich bei gemischten Wetterverhältnissen in Mugello die zweite Pole-Position seiner Moto2-Karriere gesichert - Benzindrama um Stefan Bradl

Während der Qualifikation der Moto2 herrschten wechselnde Verhältnisse in Mugello. Es regnete leicht, dann hörte es wieder auf und fing an bestimmten Passagen wieder an. Gegen Ende trocknete die Strecke an einigen Stellen zwar auf, doch Regenreifen waren weiterhin die Wahl. Das Klassement purzelte ständig und die Entscheidung fiel in den letzten Minuten. Marc Marquez fuhr gewohnt aggressiv und setzte sich in der Schlussphase an die Spitze. Bei auftrocknender Rennstrecke galt die Faustformel: die letzte Runde bringt die größte Verbesserung.

Stefan Bradl hatte Zwischenbestzeit in Sektor drei und war auf Kurs zur Pole. Eingangs der Start- und Zielgeraden hob der Deutsche den Arm und rollte langsam aus. Das Benzin hatte nicht gereicht. Es kamen noch einige Piloten über die Linie, darunter auch Marquez, der die Bestzeit verbesserte. Mit einer Runde in 2:05.312 Minuten sicherte sich der amtierende 125er-Weltmeister die Pole-Position. Ex-MotoGP-Pilot Alex de Angelis spielte seine Erfahrung aus und sicherte sich Platz zwei. Sein Rückstand betrug 0,585 Sekunden.

Die Tech-3-Mannschaft durfte sich über ein gutes Ergebnis freuen, denn Bradley Smith wurde knapp vor seinem Teamkollegen Xavier Simeon Dritter. Eine starke Leistung zeigte Randy Krummenacher mit der fünftbesten Zeit und einem Platz in der zweiten Reihe. Pol Espargaro sicherte sich den sechsten Platz, knapp vor Bradl, der noch in Reihe drei zurückgedrängt wurde.

Neben dem WM-Führenden werden am Sonntag Mattia Pasini und MotoGP-Absteiger Mika Kallio starten. Pech hatte am Ende auch die MZ-Mannschaft. Regenspezialist Anthony West tauchte bei den nassen Verhältnissen auf Platz zwei auf. Schlussendlich wurde der Australier aber noch auf Position zehn zurückgereicht. Teamkollege Max Neukirchner landete im Mittelfeld an der 20. Stelle. Ein weiteres Opfer der fast trockenen Bedingungen zum Schluss war Kenan Sofuoglu. Gegen Halbzeit führte der Türke die Zeitenliste an. Am Ende wurde es Startplatz 13.

Nicht optimal lief es für die beiden weiteren Schweizer im Feld. Tom Lüthi kam über Platz 24 nicht hinaus. Dominique Aegerter stürzte nach einem guten dritten Training am Vormittag auf Rang 30 ab. Ein enttäuschtes Gesicht gab es auch bei Aleix Espargaro zu sehen, der am Vormittag Dritter war und in der Qualifikation 32. wurde.

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