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Arne Tode hat seinen Vertrag mit MZ auflösen lassen © Honda

Arne Tode und das MZ-Team gehen ab sofort getrennte Wege - Fehlendes Vertrauen und nicht konkurrenzfähiges Material als Gründe

Arne Tode, der zuletzt in Spanien für MZ im Sattel saß, hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem Arbeitgeber aus Zschopau getrennt. "Nach langem Nachdenken über meine sportliche Zukunft, bin ich zum Entschluss gekommen meine Zusammenarbeit mit MZ zu beenden", lässt Tode verlauten und führt an: "Als ich vor über acht Monaten bei MZ einen Moto2-WM-Vertrag unterschrieb, war ich zu 100 Prozent motiviert und guter Dinge, an der Seite von Max Neukirchner eine erfolgreiche Saison bestreiten zu können."

Kurz darauf jedoch gab MZ dem Australier Anthony West den Vorzug, was Tode sauer aufstieß. "Zwei Wochen später wurde mir der WM-Vertrag aus moralischen Gründen gegenüber Anthony West gekündigt. Danach machte ich das Zugeständnis, mich in der Weiterentwicklung des Stahlrahmens und der Spanischen Meisterschaft einzubringen. Nach vielen Enttäuschungen und Rückschlägen finde ich nicht mehr die nötige Motivation mich für diese Projekte einzusetzen. Mir fehlt das nötige Vertrauen", so der Sachse.

Speziell für das Rennen auf dem Sachsenring sei es seiner Meinung nach wichtig, top vorbereitet anzutreten. "Das kann MZ in meinem Fall nicht garantieren, da wir mit dem aktuellen Stahlrahmen rund zwei Sekunden auf die Spitze verlieren. Aus diesem und den oben genannten Gründen habe ich Martin Wimmer gebeten, meinen Vertrag aufzuheben", begründet Tode seine Entscheidung und wünscht der Marke für die Zukunft alles Gute.

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