vergrößernverkleinern
Der Schweizer Tom Lüthi ist im zweiten Training die schnellste Runde gefahren © Honda

Der Schweizer Tom Lüthi hat mit der Bestzeit im zweiten Freien Training ein Ausrufezeichen auf dem Sachsenring gesetzt - Stefan Bradl auf Rang fünf

Im zweiten Freien Training der Moto2 ging es auf dem Sachsenring sehr eng zu. Zwischen Platz eins und 31 betrug der Abstand 1,3 Sekunden. Platzverschiebungen waren an der Tagesordnung. Die schnellste Zeit fuhr Tom Lüthi in 1:25.458 Minuten. Nach einigen schwierigen Wochenenden setzte der Schweizer wieder ein Ausrufezeichen. Ex-MotoGP-Pilot Aleix Espragaro war als Zweiter nur um zwei Tausendstelsekunden langsamer. Dem Japaner Yuki Takahashi fehlte eine Zehntelsekunde auf Platz eins.

Lokalmatador Stefan Bradl fuhr wieder konstant schnelle Zeiten, am Ende konnte der WM-Führende allerdings nicht zulegen und musste sich hinter Scott Redding mit dem fünften Platz begnügen. Moto2-Rookie Marc Marquez setzte sich am Nachmittag besser in Szene. Nach einem schwierigen Vormittag schob sich der dreifache Saisonsieger mit der sechstbesten Zeit in der Spitzengruppe.

So wie am Vormittag kam Bradley Smith einmal von der Strecke ab und fuhr durch das Kiesbett. Ohne Sturz ging es weiter. Schließlich klassierte sich der Brite an der siebten Position. Julian Simon meldete sich bei seinem Comeback ebenfalls als Achter in den Top 10 zurück. Der Spanier musste nach seinem doppelten Beinbruch mehrere Rennen auslassen. Im Fahrerlager humpelte der Aspar-Pilot mit Krücken herum, doch auf der Strecke fuhr Simon konkurrenzfähige Zeiten.

Alex de Angelis verbesserte seine persönliche Bestzeit vom Vormittag nicht und reihte sich im zweiten Training an der neunten Stelle ein. Mika Kallio rundete die Top 10 ab. Mattia Pasini stürzte am Nachmittag erneut in Kurve elf und ärgerte sich anschließend. Sein Teamkollege Simone Corsi kam besser zurecht und war als 13. der schnellste FTR-Pilot. MZ ist ebenfalls mit dem britischen Fahrwerk unterwegs und landete im Mittelfeld.

Lokalmatador Max Neukirchner wurde mit sieben Zehntelsekunden Rückstand 19. Sein Teamkollege West war abgeschlagen 30., doch sein Abstand zur Spitze betrug lediglich 1,3 Sekunden. Für die Moto2 ist der Sachsenring die kürzeste Strecke im Kalender, da sie in Laguna Seca nicht dabei ist. Von der Platzierung her waren auch die beiden weiteren Schweizer im hinteren Mittelfeld. Dominique Aegerter belegte Rang 23, Randy Krummenacher Platz 28.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel