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Stefan Bradl (65) musste sich nur Marc Marquez (94) geschlagen geben © Repsol

Stefan Bradl muss sich im Qualifying für sein Heimrennen auf dem Sachsenring nur Marc Marquez geschlagen geben - Max Neukirchner auf Startplatz elf

Im Qualifying auf dem Sachsenring ging es wieder extrem eng zu. Die ersten 24 lagen innerhalb einer Sekunde. Drei Piloten kämpften um die besten Startplätze. Marc Marquez legte eine Bestzeit vor. Stefan Bradl war vor den finalen Versuchen hinter Aleix Espargaro Dritter. Es herrschte viel Verkehr auf der kürzesten Strecke im Moto2-Kalender. Die Entscheidung fiel ganz zum Schluss. Eine halbe Minute vor Ablauf der Zeit kam Bradl über die Linie und verbesserte sich auf Platz zwei.

Anschließend drehte der Bayer ab und beendete seine Qualifikation. Dafür konnte sich Marquez noch einmal steigern und sicherte in 1:24.733 Minuten die Pole-Position. Bradl musste sich um 0,129 Sekunden geschlagen geben und wird sein Heimrennen von Platz zwei starten. Die erste Reihe komplettierte MotoGP-Absteiger Espargaro. Startplatz vier zog Michele Pirro an Land, gefolgt von Julian Simon und Alex de Angelis.

In die dritte Reihe schafften es Xavier Simeon, Mika Kallio und Bradley Smith. Der Brite fuhr wie in allen übrigen Trainings einmal durch das Kiesbett und wiederholte das am Ende der Einheit. Diesmal ging es aber nicht ganz glimpflich aus, weil seine Tech 3 mit den Luftkissen kollidierte und Smith abwarf. Es war aber nichts Gröberes passiert. Ebenfalls früh zu Sturz kam Yuki Takahashi, der anschließend nicht mehr weiterfahren konnte. Seine Zeit reichte noch für Rang 13.

Lokalmatador Max Neukirchner verpasste die Top 10 nur knapp. Als Elftem fehlten dem MZ-Piloten sechs Zehntelsekunden auf die Spitze. Der Schweizer Tom Lüthi reihte sich an der zwölften Stelle ein. Weniger gut lief es dagegen für seine Landsleute. Randy Krummenacher stürzte bei seinem letzten Versuch und kam deshalb nicht über Platz 15 hinaus. Auf Dominique Aegerter wartet von Rang 28 am Sonntag eine Menge Arbeit.

Für Simone Corsi war das Qualifying nach einem Sturz ebenfalls schon früh vorbei. Der WM-Vierte rutschte deshalb auf Platz 21 ab, eine Position hinter Kenan Sofuoglu. Andrea Iannone spielte ebenfalls keine Rolle an der Spitze und klassierte sich als 25.

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