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Die Moto2-WM erfeut sich seit der Premiere in Katar 2010 großer Beliebtheit © Honda

Sowohl die Moto2- als auch die neue Moto3-WM werden in der kommenden Saison mit jeweils 36 Motorrädern ein volles Feld aufweisen

Während die MotoGP, die Königsklasse des Motorradsports, bereits seit geraumer Zeit mit Starterfeldern von weniger als 20 Bikes "glänzt", gibt es für die Aufsteigerklassen derartige Probleme nicht.

Nach Aussage von Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta werden die Moto2- und die neu geschaffene Moto3-Klasse zusammengerechnet nicht weniger als 72 Maschinen aufweisen. "Wir werden im nächsten Jahr sowohl in der Moto2 als auch in der Moto3 jeweils 36 Bikes am Start haben", so Ezpeleta gegenüber 'Motor Cycle News'.

Die mit 600-ccm-Maschinen ausgetragene Moto2-WM glänzt bereits seit ihrer Einführung im Jahr 2010 durch volle Starterfelder. Wenn ab der kommenden Saison die 125er-Klasse durch die neue Moto3-WM ersetzt wird, ist laut Ezpeleta dort mit derselben Anzahl Motorräder zur rechnen.

"Möglicherweise gehen einige der aktuellen Moto2-Teams in die Moto3. Wir werden jedoch nicht mehr als 36 Maschinen pro Klasse zulassen", so der Spanier. Die Moto3-Bikes werden von einem 250-ccm-Motor angetrieben werden. Im Gegensatz zum Zweitakter, wie er noch bis Ende der laufenden Saison in der 125er-Klasse gefahren wird, werden die Moto3-Bikes von einem Viertakter angetrieben.

In den Reihen von Honda und KTM werden bereits Testfahrten für die neue Klasse unternommen. "Honda und KTM haben ihre Teilnahme an der Moto3-WM bereits zugesichert", sagt der Dorna-Boss und fügt an: "Yamaha ist ebenfalls interessiert. Darüber hinaus gibt es einen italienischen Hersteller (Ioda; Anm. d. Red.) sowie Mahindra."

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