vergrößernverkleinern
Der Deutshe Stefan Bradl hat 47 Punkte Vorsprung in der WM-Wertung © Honda

Stefan Bradl fährt topmotiviert nach Brünn, denn in Tschechien hat der Deutsche seinen ersten Grand Prix gewonnen - Die Sommerpause war angenehm

Am kommenden Wochenende ist auch für Stefan Bradl die vierwöchige Sommerpause vorbei. Der zehnte Lauf zur Moto2 Motorrad-Weltmeisterschaft steht auf dem Terminplan. Der WM-Leader gönnte sich in der freien Zeit ein paar ruhige Tage, hielt sich aber ebenso mit Konditionstraining fit. In der vergangenen Woche war er für eineinhalb Tage mit seiner Kalex-Moto2 für Tests in Hockenheim und ist nun für die zweite Saisonhälfte bestens motiviert.

Mit 47 Punkten Vorsprung reist der Zahlinger als WM-Leader der Moto2 Klasse nach Brünn. An Brünn knüpft Bradl ganz besondere Erinnerungen: Nicht nur er selbst hat hier vor drei Jahren seinen ersten Sieg in der Weltmeisterschaft errungen, auch sein Vater Helmut stand hier schon auf der obersten Stufe des Siegerpodestes.

Von Fahrwerkhersteller Kalex wird es auf der technischen Seite ein kleines Update geben. Denn nicht nur die Fahrer halten sich in der rennfreien Zeit fit, auch die Techniker nutzen die Zeit um Verbesserungen am Motorrad herauszuarbeiten.

"In der Sommerpause habe ich mich etwas erholt, die vielen kurz aufeinander folgenden Rennen waren schon sehr anstrengend. Dazu noch als Abschluss der Heim-Grand-Prix auf dem Sachsenring, da konnte ich etwas Ruhe schon gebrauchen", sagt Bradl. "Allerdings lag ich natürlich nicht nur auf der faulen Haut."

"Fitnesstraining war angesagt, diverse PR-Termine, da wird einem nicht langweilig. An Brünn denke ich gerne, schließlich habe ich hier meinen ersten WM-Lauf gewonnen. Aber das ist Schnee von gestern, jetzt muss ich mich auf die nächsten Rennen konzentrieren und schauen, dass wir die zweite Saisonhälfte möglichst auf der Position beenden, auf der wir im Moment stehen..."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel