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Marc Marquez entschied das Qualifying-Duell mit Stefan Bradl für sich © Repsol

Marc Marquez entscheidet ein spannendes Duell mit Stefan Bradl um die Pole-Position in Brünn für sich - Max Neukirchner auf Startplatz 15

Der Zweikampf zwischen Stefan Bradl und Marc Marquez in der Moto2-Weltmeisterschaft spitzt sich immer weiter zu. In der Qualifikation zum Grand Prix von Tschechien hatte der 18 Jahre alte Spanier, der die vergangenen drei Moto2-Rennen allesamt gewinnen konnte, knapp die Nase vor Bradl, der die Gesamtwertung nach 9 von 17 Rennen mit 47 Zählern Vorsprung auf Marquez anführt.

Während Bradl bereits in allen drei Freien Trainings stets zu den schnellsten Piloten auf dem Circuit Brno gehörte, steigerte sich Marquez nach einem verhaltenen Auftakt am Freitagmorgen von Session zu Session. Im Qualifying am Samstagnachmittag trafen sich die beiden Rivalen schließlich auf Augenhöhe und wechselten sich ständig an der Spitze des Klassements ab.

Noch bevor das Zeittraining so richtig begonnen hatte, war es für den früheren 125er-Weltmeister Julian Simon bereits beendet. Der Aspar-Pilot stürzte auf seiner ersten Runde gleich so schwer, dass er im Verlauf der 45-minütigen Session nicht mehr ins Geschehen eingreifen konnte.

Es sollte sich bald zeigen, dass die erste halbe Stunde nur Geplänkel war. In den letzten sieben Minuten des Trainings purzelten die Rundenzeiten in den Keller, der bisherige Pole-Position-Rekord des im vergangenen Herbst tödlich verunglückten Shoya Tomizawa sollte letztlich um beinahe eine Sekunde unterboten werden.

Bradl und Marquez abwechselnd vorn

Marquez und Bradl fuhren abwechselnd eine Bestzeit nach der anderen, wobei der Kiefer-Pilot vor allem im letzten Abschnitt vor Start-Ziel besonders schnell war. Randy Krummenacher, der zwischenzeitlich auf Platz drei gelegen war, stürzte bei der hektischen Zeiten kurz vor Schluss und musste sich schließlich mit Rang zehn begnügen.

Neben dem Schweizer sollten Tommaso Lorenzetti und Santiago Hernandez stürzen, wobei beide mit dem Ausgang des Qualifyings an der Spitze nichts zu tun hatten. Eine Minute vor dem Ende des Trainings schob sich plötzlich Alex de Angelis zwischen Bradl und Marquez auf Platz zwei. Doch die beiden Protagonisten der diesjährigen Weltmeisterschaft konnten ein weiteres Mal kontern, wobei Marquez das bessere Ende für sich hatte.

Tom Lüthi, der in den Freien Trainings stets um den Anschluss zur Spitze kämpfen musste, zeigte sich stark verbessert und qualifizierte sich als Vierter. Andrea Iannone und Aleix Espargaro komplettierten die zweite Startreihe. Max Neukirchner konnte sein Niveau aus den Freien Trainings dagegen nicht ganz halten und landete auf dem 15. Startplatz.

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