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Alex de Angelis verdrängte Andrea Iannone im zweiten Training von Platz eins © Honda

Australien-Sieger Alex de Angelis schnappt Andrea Iannone im verregneten zweiten Training die Bestzeit weg - Stefan Bradl auf Platz sieben

Das Wetter änderte sich in Valencia mit jedem Training. In der zweiten Einheit der Moto2 trocknete die Strecke wieder kontinuierlich ab. In den letzten Minuten gab es deshalb noch einige Positionsverschiebungen. Mit Ablauf der Zeit kam Alex de Angelis mit Bestzeit in allen Sektoren über die Linie und setzte sich in 1:52.026 Minuten an die Spitze. Damit verdrängte der Sieger von Australien im letzten Moment noch Andrea Iannone von Position. eins. Der Italiener musste sich schließlich um 0,182 Sekunden geschlagen geben.

Dahinter wurde die Lücke bereits größer. Raffaele de Rosa lag als Dritter schon über eine halbe Sekunde zurück. Das italienische Paket machte Mattia Pasini trotz eines harmlosen Sturzes auf Platz vier perfekt. Ex-MotoGP-Pilot Mika Kallio kam bei den rutschigen Bedingungen ebenfalls gut klar und hatte am Ende noch eine Sektorenbestzeit. Der Finne brach die Runde allerdings ab und kehrte an die Box zurück. Schließlich reihte er sich als Fünfter ein. Yonny Hernandez meldete sich auf Platz sechs in der Spitzengruppe.

Stefan Bradl landete mit sieben Zehntelsekunden Rückstand auf Platz sieben. Die Zeiten waren aber generell um zehn Sekunden langsamer als am Vormittag. In der kombinierten Zeitenliste war damit Bradl bei den spanischen Wetterkapriolen auf Platz eins. Sein Titelkonkurrent Marc Marquez stieg am Freitag nicht auf seine Maschine. Am Samstag will der Spanier überprüfen, ob sich seine Sehprobleme gebessert haben.

Hinter Bradl folgten mit Michele Pirro und Alex Baldolini zwei weitere Italiener auf den Plätzen acht und neun. Scott Redding rundete die Top 10 ab. Mehrere Piloten stürzten bei den wechselhaften Bedingungen. Bradley Smith passte bei seinem Ausrutscher auf seine linke Schulter auf, denn vor zwei Wochen hatte sich der Brite das linke Schlüsselbein gebrochen. Joan Olive hatte nach seinem Sturz sichtlich Schmerzen. Esteve Rabat konnte im Kiesbett einen Sturz verhindern, während Kenan Sofuoglu zu Boden ging.

Die Vertreter aus der Schweiz mischten im vorderen Mittelfeld mit. Sepang-Sieger Tom Lüthi reihte sich mit 1,4 Sekunden Rückstand auf Platz 14 ein. Direkt dahinter folgte Randy Krumenacher, der am Vormittag Zweiter war. Dominique Aegerter komplettierte das Dreierpaket als 16.

Regenspezialist Anthony West fuhr auf Platz 19. Sein MZ-Teamkollege Max Neukirchner ging einmal zu Boden und klassierte sich schließlich an der 24. Stelle. Axel Pons ist nach seinem schweren Sturz in Malaysia wieder dabei, drehte am Nachmittag 19 Runden und wurde 25.

Julian Simon kam bei seinem Comeback am Nachmittag nicht über Rang 31 hinaus. Ratthapark Wilairot ging bei seiner Rückkehr im zweiten Training nicht auf die Strecke. Elena Rosell war schneller als ihr Aspar-Teamkollege Simon und klassierte sich an der 28. Position.

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