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Die Konkurrenten bekamen auch im dritten Training nur Bradls-Hinterrad zu sehen © motorradrennen.com

Stefan Bradl hat seine Vormachtstellung in der Moto2 mit der Bestzeit im trockenen dritten Training verdeutlicht - Tom Lüthi in Valencia Dritter

Die spannende Frage vor dem dritten Freien Training war, ob Marc Marquez in Valencia fahren wird, oder nicht. Kurz vor Trainingsbeginn gab sein Team bekannt, dass der Spanier nicht an diesem Wochenende antreten wird. Damit ist Stefan Bradl automatisch Weltmeister. Laut Reglement ist es erst dann offiziell, wenn Marquez im Qualifying keine Runde dreht und damit nicht für den Grand Prix qualifiziert ist. Von dem Trubel ließ sich Bradl im dritten Training nicht anstecken, sondern absolvierte normal sein Trainingsprogramm, da erstmals in Valencia im Trockenen gefahren wurde.

Bradl unterstrich mit der Bestzeit, dass er in Topform ist. Der Kalex-Pilot setzte sich mit einer Runde in 1:36.966 Minuten an die Spitze. Erster Verfolger war der Brite Scott Redding, der 0,171 Sekunden hinter Bradl zurücklag. Sepang-Sieger Tom Lüthi bestätigte seine Performance mit der drittschnellsten Zeit. Auch Dominique Aegerter mischte als Vierter wieder munter in der Spitzengruppe mit.

Während das Schweizer-Duo stak unterwegs war, konnte Randy Krummenacher seine Leistung vom nassen Freitag nicht im Trockenen umsetzen. Mit 1,8 Sekunden Rückstand landete der Pilot vom Grand Prix Team Switzerland auf Position 28. Das zeigte, dass es in der Moto2 wieder eng zuging. Hinter Aegerter reihten sich auf den Plätzen fünf bis zehn Yuki Takahashi, Alex de Angelis, Michele Pirro. Mike di Meglio, Simone Corsi und Mika Kallio ein.

Die Espargaro-Brüder verpassten als Elfter und Zwölfter knapp die Top 10. Aleix war trotz eines Ausfluges ins Kiesbett um eine Zehntelsekunde schneller als Pol. Vor heimischer Kulisse waren sie auch die besten Spanier. Rückkehrer Julian Simon tastete sich wieder an seine Suter heran und fuhr auf Platz 13. Die MZ-Mannschaft landete im Mittelfeld. Max Neukirchner, der am Freitag von einem Kupplungsdefekt geplagt wurde, reihte sich hinter Anthony West als 18. ein.

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