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Pol Espargaro blieb im Gegensatz zu seinen Konkurrenten sitzen © Ponsracing

Während Tom Lüthi und Marc Marquez auf dem Sachsenring stürzen, stellt Pol Esparagro im ersten Training die Bestzeit auf - Max Neukirchner 23.

Im ersten Freien Training der Moto2 wurden die Tücken des Sachsenrings einigen Topfahrern zum Verhängnis. In den Schlussminuten stürzte Marc Marquez in Kurve elf. Der Unfall war ein Abziehbild des Sturzes von Maverick Vinales im Moto3-Training. Marquez stapfte davon, aber seine Suter hatte einigen Schaden genommen, da sie sich in der Auslaufzone überschlug. Wenige Augenblicke später lag die Suter mit der Startnummer zwölf im "Omega" im Kiesbett. Tom Lüthi war ebenfalls gestürzt, blieb aber auch unverletzt.

Alles richtig gemacht hatte dagegen Pol Espargaro. Zur Freude von Kalex-Konstrukteur Alex Baumgärtel stellte der Spanier das deutsche Fabrikat auf Platz eins. Espargaro umrundete den 3,6 Kilometer langen Kurs in 1:25.179 Minuten. Damit verdrängte er seinen Landsmann Marquez noch um 48 Tausendstelsekunden von der Spitze. Mit drei Zehnteln Rückstand folgte der Brite Bradley Smith auf Platz drei. Er hatte im Verlaufe des Trainings ebenfalls einen Ausritt zu verzeichnen, blieb aber auf seiner Tech 3 sitzen.

Andrea Iannone (Speed Up) zählte zu den Sturzopfern, aber er konnte sich dennoch hinter Mika Kallio (Kalex) und Alex de Angelis (FTR) als Sechster einreihen. Lüthi wurde schlussendlich auf Position sieben geführt. Auf die Spitze fehlten sieben Zehntelsekunden. Sein Landsmann Dominique Aegerter (Suter) bestätigte auch auf dem Sachsenring seinen Aufwärtstrend mit der achtbesten Zeit. Yuki Takahashi und Simone Corsi (beide FTR) rundeten die Top 10 ab.

Der Schweizer Randy Krummenacher (Kalex) mischte auf einer seiner Paradestrecken auch im Spitzenfeld mit, doch am Ende reichte es nicht ganz für einen der vorderen Plätze. Mit einem Rückstand von acht Zehntelsekunden reihte er sich als 13. ein. Krummenacher war der letzte Fahrer innerhalb einer Sekunde zu Espargaro. Die einheimischen Piloten spielten keine Rolle im vorderen Teil des Feldes.

Kiefer-Pilot Max Neukirchner (Kalex) begann das Wochenende auf Platz 23. Die Lücke zur Spitze hielt sich mit 1,3 Sekunden aber in Grenzen. Auf dem Sachsenring hat Neukirchner einen Teamkollegen, denn Kiefer setzt eine IAMT für Kevin Wahr ein. Der Rookie landete an der 31. Position und hielt drei Fahrer in Schach. Markus Reiterberger gibt für MZ sein WM-Debüt und startete an der 28. Stelle vor heimischem Publikum sein Moto2-Abenteuer. Mike di Meglio wurde bei Speed-Master aufgrund finanzieller Probleme gegen Alessandro Andreozzi ausgetauscht.

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