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Der Japaner Takaaki Nakagami war auch im dritten Freien Training der Schnellste © FGlaenzel

Das dritte Freie Training der Moto2 wurde in Katar vom Regen beeinträchtigt - Takaaki Nakagami fährt Bestzeit, Dominique Aegerter und Sandro Cortese Zehnter und Elfter

Das dritte Freie Training der Moto2-Klasse wurde stark vom Wetter beeinflusst. Bereits zu Beginn fielen über dem Losail-Kurs in Katar Regentropfen. Nach rund 15 Minuten wurde der Regen etwas stärker und alle Fahrer kehrten zurück an die Box. Es gibt keine Regenreifen in Katar, denn durch die Spiegelungen im Flutlicht wäre es zu gefährlich bei starkem Regen zu fahren. Der Niederschlag ließ schließlich wieder etwas nach und vereinzelt fuhren Fahrer mit Slicks auf die Strecke. Starker Wind machte die Verhältnisse auch nicht einfacher. Zudem vermischte sich das Wasser mit dem vielen Sand auf der Strecke, wodurch der Asphalt schmierig und rutschig war.

Nach und nach herrschte in den letzten 20 Minuten wieder mehr Fahrbetrieb. Zwölf Minuten vor Ablauf der Zeit setzte wieder stärkerer Regen ein und die Fahrer bogen wieder an die Box ab. In den letzten sechs Minuten wagten sich wieder einige Fahrer auf die Strecke. Das Trainingsergebnis war aufgrund der Bedingungen wenig aussagekräftig. Die Bestzeit hatte wie am Vortag Takaaki Nakagami (Kalex) in 2:01,480 Minuten aufgestellt. Damit war er allerdings um eine halbe Sekunde langsamer als am Donnerstag.

Topfavorit Pol Espargaro (Kalex) war um 0,085 Sekunden langsamer und reihte sich auf Platz zwei ein. Kurz vor Ablauf der Zeit machte Espargaro auch einen Ausflug durch eines der Kiesbetten. Er blieb aber auf seinem Motorrad sitzen und kehrte an die Box zurück. Scott Redding und Esteve Rabat (beide Kalex) setzten sich ebenfalls mit den Positionen drei und vier wieder in Szene. Rabat fing in der Schlussminute noch einen heftigen Rutscher ab. Simone Corsi hielt die Speed-Up-Fahne als Fünfter hoch.

Schnellster Suter-Vertreter war Johann Zarco auf Rang sechs. Dahinter folgten Julian Simon (Kalex), Alex de Angelis (Speed Up) und Nico Terol (Suter). Bester Schweizer war Dominique Aegerter (Suter) als Zehnter. Sein Rückstand auf Nakagami betrug 1,4 Sekunden. Der 22-Jährige markierte seine persönliche Bestzeit im letzten Umlauf und steigerte sich dabei noch um drei Zehntelsekunden. Auch Moto2-Rookie Sandro Cortese (Kalex) setzte sich gut ins Szene. Der Deutsche klassierte sich hinter Aegerter als Elfter.

Marcel Schrötter (Kalex) konnte dagegen nicht die Leistung vom Vortag reproduzieren, denn er landete nach elf Runden nur auf Platz 27. Es gab ein Problem mit der Bremse, weshalb er erst verspätet das Training aufnehmen konnte. Der Schweizer Randy Krummenacher blieb am Freitag auf seiner Suter sitzen, doch auch er hatte Rückstand. 2,3 Sekunden fehlten dem Eidgenossen auf die Spitze, womit er auf Platz 20 landete. Für die Moto2 war der Tag nach diesem Training bereits wieder vorbei.

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