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Marcel Schrötter zeigte mit der Vorjahres-Kalex sein Talent auf © FGlaenzel

Der Deutsche Marcel Schrötter zeigte im ersten Qualifying des Jahres sein Talent und qualifizierte sich beim Grand Prix von Katar für die dritte Startreihe

Marcel Schrötter lieferte im ersten Qualifying der neuen Saison eine riesengroße Überraschung ab. Nach dem starken Auftakt in den ersten Freien Trainings gelangt dem Deutschen aus dem oberbayrischen Pflugdorf mit Startplatz neun die Sensation des samstägigen Zeittrainings. Bis auf ein schwieriges drittes Freies Training verläuft der Grand Prix von Katar für Schrötter und sein Spanisches SAG-Team bei weitem über den Erwartungen. Im Zeittraining qualifizierte sich Schrötter mit seiner persönlichen Bestmarke von 2:01.541 Minuten für die dritte Startreihe. Der Rückstand auf die Bestzeit von Überflieger Pol Espargaro betrug dabei 0,7 Sekunden. Trotz dem

"Ich denke wir haben heute an der Stelle weiter gemacht, wo wir am Donnerstag aufgehört haben, und ich bin noch mehr überrascht als vor zwei Tagen, weil ich mich für den neunten Startplatz qualifiziert habe", sagt Schrötter. "Ich muss zugeben, dass ich auch nach dem starken Beginn am Donnerstag nicht daran geglaubt habe. Nach dem Jerez-Test habe ich mir den Schritt, den Rückstand zu verkürzen als eine schwere Aufgabe vorgestellt. Aber nun haben wir dieses Ziel erreicht und ich bin überglücklich."

"Wir waren auch im Verlauf des Warmup in den Top-10, was eine Bestätigung für unsere Qualifying-Performance ist. Es zeigt aber auch, dass wir für das Rennen optimal vorbereitet sind und wir können dem Sonntag zuversichtlich entgegenblicken. Ich bin mir aber der Tatsache bewusst, dass es in diesem Starterfeld eine Menge schneller Fahrer gibt und ich möchte auf keinen Fall behaupten, dass wir auch nach 20 harten Runden unter den ersten Zehn ins Ziel kommen."

Rennen und Training sind bekanntlich zwei unterschiedliche Geschichten. "Es wird in jedem Fall ein schwieriges Rennen, weil die Distanz sehr lang ist und für mich wäre schon ein einziger Punkt ein riesen Erfolg. Leider ist mein Startplatz auf der schmutzigen Seite der Fahrbahn und ich muss beim Start alles versuchen, um schnellstmöglich die Linie zu wechseln. Man weiß nie was passieren wird, daher warten wir ab was morgen herauskommt."

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