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Erst im Warmup bekam Krummenacher die Setup-Probleme in den Griff © Team Technomag carXpert

Randy Krummenacher und sein Team greifen bei der Abstimmung danaben - Mehr als Platz 24 war im Moto2-Qualifying nicht drin

Randy Krummenacher kam am Samstagabend im Qualifying der Moto2 zum Großen Preis von Katar nicht über den 24. Startplatz (2:02.908 Minuten, + 2,026 Sekunden) hinaus. Abstimmungsschwierigkeiten an seiner Suter waren der Grund dafür. Dabei war Krummenacher topmotiviert in das Zeittraining gegangen. Aufgrund der Probleme vom Freitag an der Frontpartie hatte das Team einen detaillierten Änderungsplan für den Samstag erstellt. Zum Bedauern des Schweizers brachte auch der härtere Vorderreifen nicht den gewünschten Effekt.

"Ein Qualifying zum Abhaken, anders kann man es nicht beschreiben. Wir haben mit der Abstimmung völlig danebengegriffen", klagt Krummenacher. "Der Plan mit dem härteren Vorderreifen hat auch nichts gebracht. Wir kennen aber unser Potenzial ganz genau und wollen dies unbedingt schon hier in Katar umsetzen. Vielleicht sind wir deshalb etwas zu übermotiviert und treffen aufgrund dessen so manche Fehlentscheidungen."

"Nach dem Zeittraining waren wir uns im Klaren darüber, was wir falsch gemacht haben und wir haben für das Warmup gleich entsprechend gehandelt. Wie man gesehen hat, funktionieret das. Und ziemlich gut sogar", so der Schweizer. Nach dem Qualifying wurde nochmals das Setting überarbeitet und schon während dem Warmup am späten Abend waren wesentliche Fortschritte erkennbar. Krummenacher beendete die letzte Trainingsmöglichkeit vor dem morgigen Rennen mit der 15.-schnellsten Rundenzeit.

"Natürlich sind wir mit dem Setup noch ein wenig im Rückstand, sowie auch ich selbst bin noch nicht ganz auf dem alten Level", gibt Krummenacher zu. "So wie ich im Moment das Motorrad bewege bin ich es noch nicht zu 100 Prozent gewöhnt. Daran muss ich noch arbeiten. Nichtsdestotrotz, ich bin ein Kämpfer und vor allem ein Racer: heute hole ich mir meine Punkte", sprüht der Schweizer vor Selbstvertrauen.

Mit einer Super-Runde in der allerletzten Minute des Zeittrainings holte sich Pol Espargaro die erste Poleposition des Jahres. Der Japaner Takaaki Nakagami wird vom zweiten Startplatz in das Eröffnungsrennen gehen, während der erfahrene Finne Mika Kallio als Dritter die erste Startreihe komplettieren wird. Dominique Aegerter, Krummenachers Teamkollege bei Technomag, qualifizierte sich für den fünften Startplatz.

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