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Dominique Aegerter setzte sich mit dem vierten Platz in Szene © FGlaenzel

Der Schweizer Dominique Aegerter zeigt in Katar ein kampfstarkes Rennen und wird mit Platz vier belohnt - In den ersten Runden verpasste er einen Podestplatz

Dominique Aegerter war beim Saisonauftakt in Katar über die volle Distanz über 20 Runden in Zweikämpfe verwickelt. Der Schweizer kam beim Start aus der zweiten Reihe gut weg und war von Beginn an im Spitzenfeld dabei. Allerdings zogen schon in der ersten Runde Takaaki Nakagami, Scott Redding und Pol Espargaro vorne weg. Aegerter konnte nicht mithalten und war von da weg in der großen Verfolgergruppe zu finden. "Ich habe das Podium in den ersten beiden Runden verpasst", meint der Eidgenosse.

"Mein Start war nicht schlecht, aber wenn man aus der zweiten Reihe startet, kann man sich leicht ausrechnen, dass es schwieriger ist, so viele Gegner zu überholen, wie wenn man von weiter hinten losfährt." Da der Podestzug vorne abgefahren war, musste sich Aegerter in der großen Gruppe behaupten. "Das Podium war heute sehr schwer zu erreichen, denn ich kämpfte das ganze Rennen mit Gegnern, die es gewohnt sind, so weit vorne mitzufahren."

"Mir hingegen fehlt es so weit vorne noch etwas an Erfahrung." Trotzdem mischte er gut mit und in der letzten Runde setzte sich der 22-Jährige im Zielsprint noch gegen Mika Kallio und Julian Simon durch. "Wir haben uns in der Verfolgergruppe gegenseitig stark behindert. Ich wusste, dass ich nur eine einzige Chance für einen Angriff bekommen würde, und ich wusste auch exakt wo", sagt Aegerter. "Zum Glück ist mir das Manöver perfekt gelungen." Mit Platz vier war Aegerter in Katar auch der beste Suter-Vertreter.

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