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Rookie Sandro Cortese wurde zu Rennbeginn etwas durchgereicht © FGlaenzel

Die Entschlossenheit der Gegner überfordert Sandro Cortese beim ersten Moto2-Rennen etwas - Starke Aufholjagd im zweiten Teil des Rennens

Der Intact-Pilot Sandro Cortese (Kalex) startete von Position 13 in das Auftaktrennen der Saison, das als Nachtrennen auf dem Losail International Circuit abgehalten wurde, und musste gleich zu Beginn erkennen, dass es in der Moto2, mit mehr als 30 Teilnehmern, vor allem in den ersten Runden sehr hart zugeht. Beim Start fiel der Berkheimer auf Platz 22 zurück und wurde beim Versuch, wieder Plätze gutzumachen, zunächst von Mattia Pasini aufgehalten.

Später gelang es Cortese, zu Rang 19 aufzuholen, wo er in einer Gruppe mit seinem ehemalige n Moto3-Teamkollegen Danny Kent, sowie mit Mike Di Meglio und Randy Krummenacher kämpfte. Sechs Runden vor Schluss ließ er Kent und Krummenacher hinter sich und machte sich auf die Jagd nach den Punkterängen, die noch etwa drei Sekunden entfernt waren. Am Ende reichte die Zeit nicht aus.

"Es war ein sehr gutes erstes Rennen zum Lernen. Beim Start war es extrem schwierig für mich. So eine große Meute, die durch die erste Kurve will und so eine Hektik, damit muss man erstmal lernen umzugehen", erklärt Cortese. "Aber im Großen und Ganzen ist alles sehr positiv verlaufen, wir haben Platz 17 erreicht und sind das Rennen zu Ende gefahren. Wichtig war auch, zu verstehen, was das Motorrad ab der Rennmitte macht und wie die Reifen abbauen. Meine Kondition an sich war eigentlich richtig gut. Ich konnte gute Zeiten fahren. Schade, dass wir an den Punkten vorbeigeschrammt sind, aber für das erste Rennen in der Moto2, war das ein guter Einstand."

"Das war eine gute Leistung", lobt Jürgen Lingg, der Teamchef und Technische Leiter. "Man kann nach den Trainings nicht mehr erwarten, denn ein Rennen ist etwas anderes als eine schnelle Runde. Er hat mit Sicherheit heute viel gelernt. Nach dem Rennen kam er in die Box und sagte 'da draußen, da herrscht Krieg'. Er war ganz verblüfft, wie hart in der ersten paar Runden rangegangen wird."

"Da wurde er total überrumpelt und aus dem Rhythmus gebracht. Aber speziell die zweite Rennhälfte hat mir sehr gut gefallen. Man hat auch gesehen, dass er um Punkte fahren kann, wenn er sich am Anfang nicht zurückdrängen lässt. Dort muss er in Zukunft einfach noch zulegen und mehr reinhalten, aber das wird sicherlich besser werden", hofft Lingg.

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