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Randy Krummenacher ist auf den neuen Kurs in Texas sehr gespannt © FGlaenzel

Der Suter-Pilot möchte beim Trainingsauftakt in Texas Fehler vermeiden, um so viel wie möglich zu fahren und den Kurs in Austin kennenzulernen

Randy Krummenacher hatte sich den Start in die Weltmeisterschaft sicher erfreulicher vorgestellt. Doch beim Saisonauftakt in Katar wollte der Neuzugang im Team Technomag zu viel. Für das zweite Saisonrennen beim Grand Prix in Texas hat er sich daher vorgenommen, seine Aufgaben ruhiger und gelassener anzugehen. Auf der neuen Rennstrecke wird dies ungemein wichtig sein, denn schon der geringste Fehler würde wertvolle Trainingszeit beim Kennenlernen der selektiven Rennstrecke in Texas rauben.

Die Bauarbeiten auf dem Circuit of the Americas, kurz COTA genannt, wurden erst im vergangenen Sommer abgeschlossen. Der Rennkomplex ist übrigens der einzige in den Vereinigten Staaten, der eigens für den Grand-Prix-Rennsport errichtet wurde. Beim Design der spektakulären Streckenführung war der 500er-Weltmeister von 1993, Kevin Schwantz, mitverantwortlich. Auf 5.513 Metern Länge wurden viele berühmte Kurvenabschnitte von traditionsreichen Rennstrecken auf der ganzen Welt nachempfunden. Außerdem gibt es viele Höhenunterschiede bis zu 41 Meter und eine einzigartige Steigung am Ende der Start-/Ziel-Geraden.

"Beim ersten Grand Prix am vorletzten Wochenende war ich in vielen Dingen zu übermotiviert und wollte zu viel auf einmal", gesteht Krummenacher. "Möglicherweise passierte deshalb der eine oder andere Fehler in unterschiedlichen Aspekten. Von all diesen habe ich erneut meine Lektionen erhalten und daher werde ich das zweite Saisonrennen um einiges gelassener und ruhiger angehen. Das wird zumindest für Texas unheimlich wichtig sein, weil man sich auf einer neuen Rennstrecke während der Trainings nicht den geringsten Fehler leisten darf."

"Den Streckenverlauf des Circuit of the Amercias kenne ich mittlerweile von einigen Onboard-Videos und von dem, was ich bisher gesehen habe, wartet dort ein aufregender Kurs auf uns. Eine gewissenhafte Vorbereitung und eine noch genauere Streckenbesichtigung am Donnerstag als sonst werden wichtig für ein erfolgreiches Abschneiden sein. Von dem her weiß ich, was ich zu tun habe, um unser Potenzial umzusetzen. Denn an diesem Wochenende will ich unbedingt den enttäuschenden Katar-Ausgang ausbügeln", so der Schweizer.

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