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Das Racing Team Germany konzentriert sich momentan auf die Moto3 © Motorsport-Total.com

Racing-Team-Germany-Teamchef Dirk Heidolf spricht über die Zukunft des Teams und stellt ein Moto2-Projekt in Aussicht, wenn die Finanzen dies ermöglichen

In der Saison 2013 geht das Racing Team Germany mit Jack Miller und John McPhee in der Moto3 an den Start und zählt dort zu den stärksten Teams, die mit Honda-Motoren antreten. Durch die KTM-Dominanz hat das Team um Teamchef Dirk Heidolf in der neuen Saison aber keine leichte Aufgabe vor sich. Dennoch geht man die Herausforderung professionell an und verpasste beim Saisonauftakt in Katar die Punkteränge nur knapp.

Die Saison 2011 war die bisher erfolgreichste für das Team. Mit Sandro Cortese feierte man Siege in Brünn und auf Phillip Island. Ende der Saison konnte man den vierten Platz in der Fahrerwertung feiern. Auch im vergangenen Jahr stand ein Pilot des Racing Team Germany einmal ganz oben auf dem Podium: Louis Rossi gewann seinen Heim-Grand-Prix in Le Mans und ließ das Team jubeln.

Doch Heidolf möchte sich nicht dauerhaft nur auf die Moto3 konzentrieren und liebäugelt mit einem Moto2-Einstieg: "Es wird in der Zukunft definitiv ein Thema werden, aber erst dann, wenn wir es finanziell stemmen können", erklärt er gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Es ist in der Planung. Bisher ist noch unklar, wann wir soweit sind. Es ist ein finanzielles Thema."

Das Moto3-Team soll bei einem Aufstieg in die Moto2 aber erhalten bleiben. "Es soll den jungen Piloten, die man aufbaut, als eine Art nächste Stufe dienen", ergänzt der Teamchef des Racing Team Germany, der neben Miller und McPhee in der Moto3-WM auch einen Fahrer in der Moto3-IDM an den Start schickt: Max Kappler vertritt das Team mit der FTR-Honda von Rossi aus der Saison 2012.

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