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Nach dem schwierigen Auftakt in Katar war Nico Terol am Freitag in Austin schnell © Aspar

Nico Terol markiert die erste Moto2-Bestzeit auf dem neuen Kurs in Texas - Dominique Aegerter Zweiter und Randy Krummenacher in den Top 10

Am Freitagvormittag startete die Moto2 als letzte Klasse die Erkundungsfahrt auf dem neuen "Circuit of The Americas" in Texas. Im Gegensatz zur MotoGP herrschten in der mittleren Klasse die gewohnten Abstände im Feld. Stark in Szene setzte sich das Aspar-Duo. Der Spanier Nicolas Terol markierte in 2:15,193 Minuten die Bestzeit, während sich sein Teamkollege Jordi Torres als Vierter (+0,713 Sekunden) im Spitzenfeld meldete.

Einen starken Trainingsauftakt zeigte auch Dominique Aegerter. Der Schweizer lernte den neuen Kurs rasch und klassierte sich als Zweiter. 0,492 Sekunden fehlten auf seinen Suter-Markenkollegen Terol an der Spitze. Generell präsentierte sich Suter in Austin zum Auftakt stark, denn lediglich Takaaki Nakagami konnte mit der Kalex in die Top 5 fahren. Der Japaner hielt lange die Bestzeit, doch in seinem letzten Versuch konnte er nicht mehr zulegen. Während sich Terol und Aegerter noch steigern konnten, wurde Nakagami auf Platz drei (+0,697) zurückgereicht.

Von Topfavorit Pol Espargaro (Kalex) war im ersten Freien Training noch nicht viel zu sehen, denn er blieb als Zwölfter blass. Dabei fehlten 1,7 Sekunden auf seinen spanischen Landsmann an der Spitze. Besser lief es für die beiden Speed-Up-Fahrer Simone Corsi und Anthony West auf den Plätzen fünf und sechs. Einen positiven Auftakt erlebte auch Randy Krummenacher (Suter), der sich hinter Xavier Simeon (Kalex) als Achter (+1,150) einreihte. Die Top 10 komplettierten Esteve Rabat (Kalex) und Alex de Angelis (Speed Up).

Somit landeten zwei Schweizer im Spitzenfeld, aber auch Tom Lüthi war in Austin wieder mit dabei. Ursprünglich peilte er nach seinen schweren Verletzungen ein Comeback in Jerez an, doch schon in den USA schwang er sich in den Sattel seiner Suter. Spitzenzeiten konnte der Ex-Weltmeister aber noch nicht fahren, schließlich saß er seit Wochen nicht mehr auf seiner Moto2-Suter. Insgesamt drehte Lüthi 14 Runden. In seinem schnellsten Umlauf fehlten 3,8 Sekunden auf die Spitze, womit er 24. wurde.

Bester Deutscher war zum Trainingsauftakt Marcel Schrötter (Kalex/+3,543) auf Position 21. Moto3-Weltmeister Sandro Cortese (Kalex) fehlten vier Sekunden auf die Spitze und er landete auf Rang 26. Obwohl vor dem Moto2-Training bereits die anderen beiden Klassen unterwegs gewesen waren, herrschten niedrige Gripverhältnisse. Die Temperaturen der Dunlop-Reifen war ebenfalls niedrig, speziell auf der Flanke.

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