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Für Sandro Cortese steht in Texas vor allem der Lernprozess im Vordergrund © FGlaenzel

Für Sandro Cortese war am Freitag nicht nur Aufgabe, seinen Lernprozess in der Moto2 fortzuführen, es galt auch, den schwierigen, neuen Kurs in Texas zu erlernen

Der 5,513 Kilometer lange Kurs am Rande der Stadt Austin/Texas fordert die Piloten nicht nur mit Höhenunterschieden von bis zu 41 Metern heraus, sondern auch mit insgesamt 20 Kurven, in denen teilweise stark heruntergebremst werden muss. Als am Freitagmorgen noch kühlere Temperaturen herrschten und frischer Wind über die amerikanische Strecke wehte, ließen auch die Grip-Verhältnisse dementsprechend zu Wünschen übrig.

Dies besserte sich aber am Nachmittag und die Rundenzeiten fielen allgemein deutlich besser aus. Nachdem Sandro Cortese am Vormittag noch 4,143 Sekunden auf die Spitzenzeit verlor, konnte der Berkheimer in der zweiten Trainingssitzung seinen Abstand auf 2,680 Sekunden verringern und den Tag auf Rang 21 abschließen. "Wir haben uns heute sehr gesteigert. Von 4,1 Sekunden Rückstand auf 2,6 Sekunden."

"Das war positiv, aber trotzdem haben wir noch sehr viel Arbeit, weil es sehr eng zugeht", bewertet Cortese. "Wir werden noch viel tun, um am Samstag für das Qualifying und am Sonntag für das Rennen nochmal einen Schritt nach vorne zu machen. Die Strecke ist extrem schwer zu lernen. Man muss sehr geduldig sein und man darf es nicht übertreiben, um wirklich eine schnelle Rundenzeit zu erreichen. Es gibt viele blinde Ecken und man muss natürlich eine gute Linie finden."

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