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Der Frühstart warf Sandro Cortese ans Ende des Feldes zurück © FGlaenzel

Sandro Cortese wollte in Austin eine gute erste Runde fahren und erwischte einen eklatanten Frühstart - Trotzdem hat der Deutsche in Texas wieder viel gelernt

Die Erwartungen für das zweite Moto2-Rennen seiner Karriere, in das er am Sonntag auf dem "Circuit of The Americas" in Texas von Position 20 startete, waren für Sandro Cortese schneller abgehakt als gehofft. Seit dem Katar-Grand-Prix wusste der Intact-Pilot, dass es in der Moto2 vor allem in der ersten Runde sehr hart zugeht. Daher wollte es Cortese diesmal in Amerika besonders gut machen. Doch dann waren alle Planungen des amtierenden Moto3-Weltmeisters schon durchkreuzt, bevor das Rennen überhaupt richtig angefangen hatte.

Der 23-Jährige machte einen Frühstart und erhielt daraufhin eine Boxendurchfahrtsstrafe. Als er ins Rennen zurückkehrte, konnte der Moto2-Rookie das Rennen nur noch auf dem letzten Platz zu Ende fahren. "Ich habe einfach einen Fehler gemacht. Ich kann mir bis jetzt nicht erklären, warum es passiert ist", rätselt der Deutsche. "Dann war das Rennen innerhalb von fünf Sekunden schon gelaufen, bevor es überhaupt angefangen hatte. Schade fürs Team. Sie haben alle über das Wochenende super gearbeitet. Das Motorrad war zum Rennen hin richtig gut. Das tut mir wirklich leid."

Jürgen Lingg, Teamchef und Technischer Leiter, gibt zu: "Das war natürlich ein krasser Frühstart. Da kann man nichts machen. Er wollte es halt besonders gut machen. Wir hatten uns vorher auch lange über Katar unterhalten und darüber, dass die erste Runde einfach sitzen muss. Das hat er sich wahrscheinlich etwas zu sehr zu Herzen genommen", bedauert Lingg.

"Dann ging es beim Start leider schon in die Hose. Aber es ist kein Grund, um jetzt nachdenklich zu werden. Das wird ihm vermutlich so schnell nicht mehr passieren. Wir sind trotzdem um einige Erkenntnisse reicher geworden und haben festgestellt, dass wir eine wirklich gute Abstimmung fürs Motorrad haben. Jetzt schauen wir weiter nach Jerez."

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