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Der Schweizer Dominique Aegerter setzte sich bei der Texas-Premiere stark in Szene © FGlaenzel

Der Schweizer Dominique Aegerter kämpfte in Austin bis zur letzten Runde um einen Podestplatz und geht am Ende als Vierter ohne Pokal aus

Dominique Aegerter zeigte bei der Texas-Premiere auf dem neuen "Circuit of The Americas" ein starkes Rennen. Der Schweizer kämpfte mit seiner Suter Scott Redding (Kalex) nieder und lag lange im Clinch mit Routinier Mika Kallio (Kalex) um den zweiten Platz. Im letzten Renndrittel schloss auch noch Esteve Rabat (Kalex) auf und machte aus dem Duo einen Dreikampf. "Ich hatte am Samstag gesagt, es würde ein Spektakel geben in Austin", sagt Aegerter. "Und ich glaube, ich habe mir in dieser Beziehung einige Mühe gegeben, oder nicht?"

"Mein Start war gut, ich kämpfte am Anfang lange mit Scott Redding, danach mit Mika Kallio", berichtet der 22-Jährige. "Diese beiden Gegner hatten von der Abstimmung her Vorteile beim Herausbeschleunigen, ich war dafür in den Kurven flinker." Das wurde speziell auf der 1,2 Kilometer langen Gegengeraden ersichtlich, wo Aegerter immer überholt wurde. "Leider konnte ich nie entscheidend wegfahren. Jedes Mal wenn ich vorbeiging, konnten sie kontern."

Die Entscheidung um die Podestplätze fiel schließlich in der spannenden letzten Runde. "Ich habe alles gegeben und alles versucht, ich habe auch lange an das Podium geglaubt, als ich auf dem zweiten und dritten Rang lag. Bis zur vorletzten Kurve habe ich nicht aufgegeben, aber nach der heftigen Berührung mit Kallio war die Sache gelaufen", spricht Aegerter die entscheidende Szene an. "Ich hatte Glück nicht zu stürzen, klar, aber die Hoffnungen auf einen Podestplatz waren endgültig weg."

Somit kam Aegerter als Vierter über die Linie und wurde für seine starke Leistung nicht mit einem Pokal belohnt. Nach der Kalex-Dominanz in Katar hat sich Suter aber zurückgemeldet. "Dank Nico Terol hat Suter das Rennen gewonnen. Keiner kann also sagen, dass die Kalex die Moto2-Klasse dominieren." Mit zwei vierten Plätzen im Gepäck blickt der Schweizer zuversichtlich auf das nächste Rennen in Jerez. "Mein Ziel für den weiteren Saisonverlauf bleibt dasselbe: konstant bleiben, konstant vorne mithalten. Dank dieser Regelmäßigkeit kann ich in der Gesamtwertung weit vorne liegen."

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