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Randy Krummenacher freut sich auf eine kleine Verschnaufpause © FGlaenzel

Ein Zwischenfall nach dem Start kostet Randy Krummenacher, der sich auf die kurze Rennpause freut, in Silverstone den Anschluss ans Feld

Mehr als der 19. Platz war für Randy Krummenacher beim Rennen in Silverstone nicht drin. Der Suter-Pilot verlor nach dem Start etliche Positionen, weil ein Konkurrent etwas zu aggressiv vorging. Nach den drei aufeinanderfolgenden Rennwochenenden in Indy, Brünn und Silverstone freut sich Krummenacher jetzt auf eine kleine Auszeit bis zum Rennen in Misano. Doch erst einmal muss der Schweizer die Enttäuschung von Silverstone verdauen.

"Ich bin vom Start gut weggekommen, aber in der ersten Kurve konnte ich gleich im Blickwinkel erkennen, dass ein anderer Fahrer brutal spät auf der Bremse war und bevor es zu einer Berührung gekommen wäre, habe ich das Motorrad aufgerichtet und musste einen Umweg durch die Auslaufzone nehmen", berichtet Krummenacher. "Bis ich mich wieder im Feld einreihen konnte, sind gut und gerne zehn Gegner an mir vorbeigebraust und ich war 25. oder sogar noch weiter hinten."

"Danach gelang es mir, gleich in einen guten Rhythmus zu kommen und ich konnte ordentlich pushen. Ich habe schnell zu der Gruppe aufgeschlossen, die von Torres angeführt wurde, und die um die letzten Punkteplatzierungen gekämpft hat. Leider ist meine Rechnung nicht aufgegangen, weil ich mehr gepusht habe, als möglich war", bedauert der Suter-Pilot. "In meiner Aufholjagd habe ich meine Reifen zu stark beansprucht. Ich konnte mein Tempo bis zum Schluss nicht durchfahren."

"In der letzten Runde ist dann noch ein Problem aufgetreten, als ich den Gang nicht mehr einlegen konnte. Ich musste schon während dem Rennen die Kupplung immer wieder nachjustieren und im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass der Ursache dafür ein Überhitzen der Kupplung war. Ob heute am Ende Punkte drinnen gewesen wären, ist schwer zu sagen, denn es macht sich zusehends bemerkbar, dass ich definitiv nicht in bester Verfassung bin", schildert er.

"Wir haben drei schwierige und anstrengende Rennen hinter uns und zudem habe ich gestern alles gegeben und bin ein starkes Qualifying gefahren, was mit Sicherheit der positive Höhepunkt des Wochenendes war. Man hat gesehen, dass das Tempo wieder da ist, aber es fehlt insgesamt betrachtet noch ein Stück bis zu dem Level, auf dem ich am Sachsenring war", erklärt Krummenacher. "Die vergangenen drei Wochen haben an meiner Substanz gezerrt, denn es ist mir anzumerken, dass ich nicht vollkommen gesund bin. Ich muss jetzt eine Woche richtig ausspannen, abschalten und Energie tanken, um dann beim nächsten Mal auf die Performance des gestrigen Zeittrainings aufzubauen."

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