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Auch 2014 ein Team: Die Aspar-Crew um Jorge Martinez und Jordi Torres © Aspar

Aspar geht auch in der kommenden Saison mit Nico Terol und Jordi Torres an den Start - Platzt dadurch der Moto2-Traum von Jonas Folger?

Das Aspar-Team hat in der Woche nach dem Silverstone-Rennen bekanntgegeben, dass Jordi Torres auch in der kommenden Saison für das Team von Jorge Martinez fahren wird. Der Spanier, der in dieser Saison durch den Sieg beim Rennen am Sachsenring auf sich aufmerksam machte, gilt als großes Nachwuchstalent. In der Fahrerwertung liegt der Spanier nur vier Punkte hinter Ex-Weltmeister Terol, der bereits seine zweite Saison in der Moto2-WM bestreitet.

"Wir sind sehr erfreut, Jordi auch in der kommenden Saison im Team zu haben", bemerkt Teamchef Martinez. "Er war Spanischer Meister und Europameister und hat in diesem Jahr in der Weltmeisterschaft große Fortschritte gemacht. Ich denke, dass wir ihn in der kommenden Saison regelmäßig auf dem Podium sehen. Er könnte um den Moto2-Titel kämpfen. In diesem Jahr konnten wir sehen, dass er das Potenzial für Siege hat."

"Er gewann am Sachsenring und war bei den anderen Rennen schnell. Das Technikteam arbeitet jeden Tag eng mit ihm zusammen. Das Motorrad macht Fortschritte. Es gibt aber immer noch Bereiche, in denen man sich verbessern kann. Doch wir sind auf dem richtigen Weg. Mit Jordi Torres und Nico Terol sollten wir in der kommenden Saison von Beginn an zu den Titelkandidaten zählen", ist sich Martinez sicher.

"Ich peilte einen Verbleib im Aspar-Team an", erklärt Torres. "Ich bin sehr froh darüber, weil wir hart arbeiten und uns konstant weiterentwickeln. Ich fühle mich hier wohl. Die technische Seite war der springende Punkt für meine Verlängerung. Ich verstehe mich mit den Mechanikern gut und die Atmosphäre im Team stimmt. Das hilft uns bei den täglichen Verbesserungen. Mein Crewchief hat sehr viel Wissen. Ich lerne viel."

"Auch die Einstellung im Team ist sehr professionell. Mein Ziel ist es, mich weiter zu verbessern und mehr Erfahrung mit dem Motorrad aufzubauen", so Torres. Die Vertragsverlängerung des Sachsenring-Siegers ist für Moto3-Pilot Jonas Folger ein Rückschlag. Folger war ein heißer Kandidat für die zweite Aspar-Maschine in der Moto2. Doch nun muss der Deutsche hoffen, dass Teamchef Martinez ein drittes Motorrad einsetzt. Denkbar wäre auch ein Wechsel zu einem anderen Team. Sito Pons ist momentan noch auf der Suche nach guten Piloten, da Pol Espargaro und Esteve Rabat das Team zum Ende der Saison verlassen werden.

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