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Sandro Cortese freut sich auf sein drittes Heimrennen der Saison © FGlaenzel

Der operierte Arm des amtierenden Moto3-Weltmeisters sollte beim Rennwochenende in Misano weniger Probleme bereiten als in Großbritannien

An diesem Wochenende wird im italienischen Misano der Grand Prix von San Marino ausgetragen. Das zwölfte Moto2-Rennen der Saison bedeutet gleichzeitig das dritte Heimrennen des Halb-Italieners Sandro Cortese. Nachdem er mit frisch operiertem Unterarm vor zwei Wochen in Silverstone den 21. Platz erkämpfte, ist die Verletzung des Intact-Piloten zwar noch nicht zu 100 Prozent verheilt, aber der 23-Jährige fühlt sich viel besser und hofft, sich in Italien weiter steigern zu können.

Nach Mugello und dem Sachsenring, ist der Misano-Grand-Prix für den Moto2-Rookie, dessen Wurzeln im Süden von Italien liegen, das dritte Heimrennen des Jahres. Im vergangenen Jahr holte er in der Moto3-Klasse von der Pole-Position den Sieg auf dem 4,226 Kilometer langen Misano World Circuit Marco Simoncelli. Dieses Jahr kann er den winkligen und modernen Kurs, der sich an der italienischen Adriaküste befindet, erstmals auf seiner Moto2-Kalex ausprobieren.

Strahlender Sonnenschein einen Tag vor den ersten freien Trainings versprechen ideale Bedingungen für ein spannendes Rennwochenende. "Meine Verletzung hat sich schon sehr gebessert. Ich habe die letzten zwei Wochen versucht, meinen Arm so viel wie möglich zu dehnen, um weitere Fortschritte zu erzielen", berichtet Cortese. "Viel mehr konnte man nicht machen, denn der Knochen muss von selber heilen."

"Aber ich denke, dass mein Zustand um einiges besser ist als in Silverstone. Ich muss jetzt schauen, wie es sich morgen anfühlt, wenn ich das erste Mal wieder auf dem Motorrad sitze. Ich bin guter Dinge und ich freue mich auf Misano. Ich habe hier vergangenes Jahr gewonnen und die Pole geholt. Das sind richtig schöne Erinnerungen. Die Ausgangsposition in diesem Jahr ist natürlich etwas anders. Aber es ist immer ein gutes Gefühl, auf einer Strecke zu fahren, wo man schon einmal gewonnen hat", so der Kalex-Pilot.

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