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Sandro Cortese möchte beim Rennen in Misano in die Punkte fahren © FGlaenzel

Obwohl Sandro Cortese am Freitag nur 30 Runden absolviert, um seinen Arm zu schonen, kommt der Intact-Pilot bis auf 0,665 Sekunden an die Bestzeit heran

Um seinen Arm zu schonen, drehte Sandro Cortese nur 18 und zwölf Runden in den beiden Freien Trainings am Freitag im sonnigen Italien. Dennoch reichte die Zeit auf der Strecke, um bis auf 0,665 Sekunden an die Spitze heranzufahren und den zwölften Platz zu belegen. Damit kam der Kalex-Pilot wieder an seine Leistung heran, die er bereits vor drei Wochen im tschechischen Brünn zeigte, bevor er sich bei einem Sturz im Rennen den Unterarm brach.

Das Ergebnis stimmte die Mannschaft vom Intact-Team sehr zuversichtlich, dass am Samstag im Qualifying ein guter Startplatz und am Sonntag im Rennen wieder Punkte möglich sind. "Es war ein super Tag. Ich bin nicht so viele Runden gefahren, um den Arm noch zu schonen. Umso mehr freue ich mich, dass ich trotz der wenigen Runden mit vorn dabei sein konnte", berichtet Cortese. "Das ist gut für den Kopf und fürs Selbstbewusstsein."

"Wir haben ein gutes Grund-Setup. Die Jungs arbeiten top. Ich freue mich natürlich, dass ich nur noch wenig Schmerzen hatte, denn Silverstone war dementsprechend hart. Ziel sind natürlich die Punkteränge an diesem Wochenende. Im Moment sieht es gut aus. Jetzt hoffen wir, dass wir auch die Distanz durchhalten", schildert der amtierende Moto3-Weltmeister.

"Ich hatte gehofft, dass er, wenn sein Arm mitspielt, wieder an seine Brünn-Performance anknüpfen kann und das hat er auch Gott sei dank geschafft. Obwohl der Zustand seines Arms noch nicht so optimal ist, wie wir gehofft hatten", bemerkt Teamchef Jürgen Lingg. "Deshalb haben wir uns auch die Runden sehr gut eingeteilt und sind etwas weniger gefahren."

"Aber es sieht so aus, dass wir auf einem guten Weg sind. Es ist natürlich sehr wahrscheinlich, dass er hier über die Renndistanz ein paar Probleme haben wird, aber da muss er die Zähne zusammen beißen. Das Tempo ist da und das ist schon mal sehr positiv. Wir haben ein paar Dinge am Motorrad probiert, mit denen er sehr zufrieden war. Daher werden wir für morgen auch nicht mehr viel ändern", so Lingg.

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