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Marcel Schrötter kommt mit den neuen Reifen von Dunlop gut zurecht © FGlaenzel

Der SAG-Pilot findet in Misano zu alter Stärke und beendet den ersten Trainingstag auf Position 14 - Erfolgt am Wochenende eine Entscheidung für die Saison 2014?

Kalex-Pilot Marcel Schrötter konnte in den ersten beiden Freien Trainings am Freitag beim Rennwochenende in Misano solide Rundenzeiten fahren. Am Nachmittag benötigte der Deutsche 1:39.031 Minuten für seinen schnellsten Umlauf. Damit fand sich Schrötter auf Position 14 wieder. Der Rückstand auf die Bestzeit betrug lediglich 0,740 Sekunden und war damit überschaubar.

"Ich wollte von dem Wochenende nicht zu viel erwarten, weil es bei den vergangenen drei Wochenenden schwierig war. Deswegen wollte ich die Erwartungen ein bisschen zurückschrauben. Es ist nach wie vor mein erstes Jahr", betont Schrötter im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Ich hatte einen guten Saisonbeginn, doch dass es nicht weiter nach vorne geht, ist dem Wettbewerb in dieser harten Klasse geschuldet. Ich muss schauen, dass ich Spaß habe beim Fahren und das Setup richtig hinbekomme."

"Die Luft nach oben wird immer dünner. Die Fahrer entwickeln sich über das Jahr. Die Konkurrenz wird immer stärker. Das gesamte Feld rückt zusammen. Es ist automatisch so, dass es immer schwieriger wird", schildert Schrötter, der in Misano seine Leichtigkeit zurückgefunden hat. "Am Morgen waren wir ziemlich gut dabei. Am Nachmittag haben wir ein paar Positionen verloren, dafür aber einen Platz in den Top 15 behauptet. Das ist okay."

"Seit Brünn habe ich die neue Schwinge. Seitdem habe ich etwas Zeit verloren. Zur gleichen Zeit kam auch der neue Reifen. Das passte vielleicht alles nicht optimal zusammen. Zumindest hat es uns etwas aus der Bahn geworfen. Es war schwierig, die Vorteile der neuen Schwinge zu erkennen", bemerkt der SAG-Pilot, der noch nicht genau weiß, wie es 2014 weitergeht. "Es ist alles offen. Die Gespräche laufen. Ich weiß es selbst noch nicht. Wir warten noch auf Zusagen. Es wäre schön, wenn an diesem Wochenende etwas Genaueres verkündet wird."

Auf jeden Fall möchte Schrötter auch 2014 eine Kalex fahren. "Die Kalex ist das Motorrad, das funktioniert. Warum sollte man wechseln, wenn Kalex momentan Rennen gewinnt?", fragt er. Den neuen Reifen von Dunlop stellt Schrötter ein gutes Zeugnis aus. In Brünn debütierte ein neuer Pneu, der von den Fahrern gelobt wurde. Und auch die Reifenvariante für Misano kommt bei Schrötter gut an.

"Hier wird der neue Reifen nicht gefahren. In Brünn und Silverstone haben wir ihn verwendet, weil er etwas mehr Gefühl und Vertrauen schenkt. Zudem war er für die Renndistanz perfekt. Der neue Reifen, den wir hier haben, ist ein richtig guter Reifen. Wir sind sehr froh darüber. Ich denke, dass er auf die Renndistanz hält, doch das wissen wir noch nicht ganz genau", so Schrötter.

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