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Pol Espargaro sicherte sich Startplatz eins für das Rennen in Misano © Andy Glänzel

Pol Espargaro und Esteve Rabat liefern sich in Misano einen harten Kampf um die Pole-Position - Marcel Schrötter Neunter, Sandro Cortese holt Startplatz 17

Nach der Enttäuschung von Silverstone meldete sich Pons-Pilot Pol Espargaro (Kalex) im Qualifying zum Grand Prix in Misano wieder zurück. Der WM-Zweite sicherte sich knapp die Pole-Position und verdrängte kurz vor dem Ende der Session Teamkollege Esteve Rabat von Platz eins. Doch auch Takaaki Nakagami (Kalex) hatte bis zuletzt Chancen auf die Pole-Position. Der Japaner verpasste aber bei seinem finalen Versuch eine Verbesserung, weil er im Verkehr aufgehalten wurde.

Die Top 3 befanden sich innerhalb von weniger als einer Zehntelsekunde. Und auch Suter-Pilot Tom Lüthi war in Schlagdistanz: Der Schweizer sicherte sich mit einem Rückstand von 0,129 Sekunden den vierten Startplatz. Hinter Lüthi klaffte eine Lücke zu WM-Leader Scott Redding (Kalex). Der Brite war bei seinem schnellsten Umlauf 0,544 Sekunden langsamer als WM-Konkurrent Espargaro. Xavier Simeon (Kalex) komplettiert die zweite Startreihe.

Johann Zarco (Suter) fiel im Vergleich zu den Freien Trainings etwas zurück. Der Franzose wird das Rennen zusammen mit Julian Simon (Kalex) und Marcel Schrötter (Kalex) aus der dritten Startreihe in Angriff nehmen. Schrötter lag zwischenzeitlich noch weiter vorn, wurde am Ende aber etwas durchgereicht. Dennoch kann der SAG-Pilot sehr zufrieden sein. Schrötter verpasste die Pole-Position um lediglich 0,802 Sekunden.

Dominique Aegerter (Suter) war am Ende nur drei Tausendstelsekunden langsamer als Schrötter und muss deshalb mit der vierten Startreihe zufrieden sein. Mattia Pasini (Speed Up), der im Qualifying einen harmlosen Sturz hatte, und Aspar-Pilot Nico Terol (Suter) komplettieren die vierte Startreihe. Tech-3-Pilot Danny Kent zog sich zwischenzeitlich den Zorn von Landsmann Redding auf sich, lieferte am Ende aber mit Startplatz 13 eine ordentliche Leistung ab und war erneut deutlich schneller als Teamkollege Louis Rossi, der nur 23. wurde.

Aspar-Pilot Jordi Torres, der auch in der kommenden Saison für das Team von Jorge Martinez fahren wird, unterlag Terol im teaminternen Duell knapp und fuhr die 14.-schnellste Zeit. Allerdings wurde die beste Rundenzeit des Spaniers gestrichen. Dadurch holten sich Simone Corsi (Speed Up), Mika Kallio (Kalex) und Alex Marinelarena (Kalex) holten sich die Startplätze 14 bis 16. Intact-Pilot Sandro Cortese (Kalex) muss das Rennen von Startplatz 17 aus aufnehmen, weil er ebenfalls eine Strafe erhielt und seine beste Rundenzeit gestrichen wurde.

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