vergrößernverkleinern
Der Deutsche Sandro Cortese musste in Misano schon früh die Segel streichen © FGlaenzel

Der Deutsche Sandro Cortese scheidet in Misano durch Sturz vorzeitig aus - Trotz der Enttäuschung richtet der Moto3-Weltmeister den Blick nach vorne

Sandro Cortese erlebte in Misano ein Wochenende zum Vergessen: Der Moto3-Weltmeister war bester Laune an die Adriaküste gereist, denn sein rechter Unterarmknochen, den er sich in Brünn verletzt hat, bereitete kaum noch Probleme. Obwohl sich der Deutsche am Freitag schonte, war er im Qualifying konkurrenzfähig, wurde aber von der Rennleitung zurückversetzt, weil er dem Vernehmen nach die Strecke in seiner schnellsten Runde verlassen haben soll. Somit wartete auf Cortese von Startplatz 17 ein schwieriger Grand Prix.

Nach den ersten Runden war der Intact-GP-Pilot auch in diesem Bereich zu finden, doch nach neun Runden lag seine Kalex im Kiesbett: Ausfall nach Sturz. Die Enttäuschung war groß: "Ich habe mich eigentlich relativ wohl gefühlt und bis dahin war es für mich ein sehr gutes Rennen. Wir haben das Ganze analysiert und es ist so, dass ich an dem Punkt ein wenig zu schnell war und mir dabei das Vorderrad eingeklappt ist", nennt Cortese die Gründe für den Sturz.

"Das ist natürlich schade, weil unsere Situation im Moment etwas frustrierend ist. Auch für das Team habe ich gehofft, dass wir ein gutes Rennen fahren. Es ist im Moment eine schwierige Zeit für uns, aber wir konzentrieren uns jetzt auf Aragon. Es sind noch ein paar Rennen zu fahren und ich denke, wir können trotzdem noch gute Ergebnisse erzielen."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel