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Scott Redding musste am Mittwoch in Barcelona unters Messer © Marc VDS

Scott Redding musste sich in Barcelona einem Eingriff am rechten Unterarm unterziehen, will aber beim nächsten Rennen in Aragon wieder starten

Moto2-Spitzenreiter Scott Redding wurde am Mittwoch in Barcelona am rechten Unterarm operiert. Der Eingriff, der wegen eines Kompartmentsyndroms notwendig geworden war, wurde im Universitätskrankenhaus der katalanischen Metrolpole von Dr. Xavier Mir durchgeführt, der regelmäßig Motorrad-Piloten behandelt. Erst am Montag hatte Dr. Mir Jonas Folger nach dessen Knöchelbruch operiert, den sich der Deutsche am Sonntag bei seinem Sturz beim Großen Preis von San Marino in Misano zugezogen hatte.

Beim Kompartmentsyndrom sorgt erhöhter Gewebedruck zu einer Verminderung der Durchblutung, was sich auf die Nerven auswirken kann. Im Fall Reddings waren Taubheitsgefühle in den Fingern und nachlassende Kraft die Folge. Daher entscheid sich der Brite, der die Gesamtwertung der Moto2 mit einem Vorsprung von 23 Punkten anführt, für die Operation.

Der Eingriff verlief ohne Komplikationen, sodass Redding am Donnerstag bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden konnte. Am Montag ist eine Kontrolluntersuchung geplant, einem Start des Briten beim Großen Preis von Aragonien in Alcaniz am nächsten Wochenende (27. bis 29. September) steht derzeit nichts entgegen.

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