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Sandro Cortese erlebte einen problemlosen Testtag in Brünn © FGlaenzel

Sandro Cortese fährt am ersten Tag des Privattests in Brünn über 300 Kilometer und arbeitet dabei vor allem am Fahrwerk seiner Kalex

Sandro Cortese schloss den ersten von zwei Testtagen in Brünn mit einem sehr positiven Gefühl ab. Bei optimalen Bedingungen absolvierte der Intact-GP-Pilot mehr als 300 Kilometer auf der Rennstrecke, auf der Mitte August der Große Preis der Tschechischen Republik stattfindet.

Direkt nach dem Italien-GP in Mugello machte sich die Intact-GP-Mannschaft auf den Weg nach Brünn, um dort diese Woche am Mittwoch und Donnerstag einen privaten Test durchzuführen. Das Wetter in Tschechien zeigte sich von seiner sonnigen Seite, erst am späten Nachmittag zog die Wolkendecke zu und es fielen vereinzelte Regentropfen.

Cortese und seine Crew hatten den ganzen Tag zur Verfügung, um viele Dinge auszuprobieren. Abgesehen von einer Stunde Mittagspause, war der 24-Jährige von 9:00 Uhr morgens bis 17:00 Uhr nachmittags auf der 5,4 Kilometer langen Piste unterwegs. Getestet wurden verschiedene Geometrie-Einstellungen am Fahrwerk, eine neue Schwinge und neue Reifen von Dunlop.

61 Runden, rund 330 Kilometer, waren das reichliche Arbeitspensum des Moto2-Teams. Am Donnerstag hat der Berkheimer einen weiteren Tag, um Daten zu sammeln und sich für den bevorstehenden Grand Prix in Barcelona nächste Woche vorzubereiten.

"Ich habe mich extrem wohlgefühlt. Wir haben sehr viele Dinge ausprobiert. Es hat mal wieder gutgetan, einfach für mich fahren zu können und mich auch selber weiterzuentwickeln", sagt Cortese. "An einem Grand-Prix-Wochenende hat man nicht so viel Zeit. Ich denke, wir haben Fortschritte gemacht. Jetzt schauen wir, dass wir morgen noch weitere Daten sammeln, um bestens für Barcelona vorbereitet zu sein."

"Wir haben schon einige Sachen gehabt, die wir seit Langem probieren wollten", erklärt Teamchef Jürgen Lingg. "Das ist während eines Grand-Prix-Wochenende schwierig zu realisieren. Deshalb haben wir uns entschieden, hierher zu kommen, da Brünn sowieso unsere Teststrecke ist. Wir haben echt Glück mit dem Wetter, es ist sehr gut. Und es ist wenig Verkehr auf der Strecke, deshalb kommen wir richtig viel zum Fahren. Das ist perfekt. Jetzt können wir ein paar Dinge aussortieren und verschiedene Einstellungen probieren am Fahrwerk. Wir werden auch die neuen Dunlop-Reifen testen."

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