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Dominique Aegerters zweiter MotoGP-Test wurde kurzfristig abgesagt
Dominique Aegerter freut sich auf seinen ersten MotoGP-Test © FGlaenzel

Dominique Aegerter wird am kommenden Montag für Avintia erstmals ein MotoGP-Motorrad testen - Ende Juli Start bei den 8 Stunden von Suzuka

Dominique Aegerter kommt seinem großen Ziel MotoGP einen weiteren Schritt näher. Am kommenden Montag wird der Schweizer auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya erstmals ein MotoGP-Motorrad testen. "Ich werde am Montag das Avintia-Bike von (Mike; Anm. d. Red.) di Meglio testen. Das ist top!", freut sich Aegerter im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' über diese Gelegenheit.

Der Testeinsatz auf der Kawasaki des spanischen Teams wurde hinter den Kulissen eingefädelt. "Unser Team hatte Kontakt zu diesem Team. Dann haben wir gefragt, ob wir dort einmal testen dürfen", sagt Aegerter. Diese Möglichkeit ergibt sich nun. Die MotoGP sei "sicher das Ziel eines jeden Fahrers", meint der 23-Jährige. Dennoch hat für ihn erst einmal die aktuelle Saison Priorität.

"Ich konzentriere mich voll auf die Moto2-Saison, da ist das Wichtige, dass ich dort gut abschließe", so der Schweizer. Allerdings soll das Kapitel Moto2 Ende 2014 nach dann fünf Saisons auch beendet werden. "Mein Manager wird sicherlich hart daran arbeiten, dass ich nächstes Jahr ein gutes Team in der MotoGP finde", hofft Aegerter.

Damit dies gelingt, möchte Aegerter seine Moto2-Suter verbessern. Dies war dem Schweizer und seinem Team zuletzt beim Test in Mugello gelungen, was allerdings nicht an den neuen Teilen des Herstellers lag. "Das neue Material war nicht wirklich viel besser, aber durch andere Abstimmungen haben wir eine halbe Sekunde gefunden", so Aegerter. Darauf wollen er und das Team beim Rennen in Barcelona und in der nächsten Woche aufbauen. "Wir werden am Dienstag noch Moto2 testen in Barcelona und am Donnerstag und Freitag werden wir in Aragon testen gehen", kündigt Aegerter an.

Start bei den 8 Stunden von Suzuka

Der MotoGP-Test in Barcelona wird nicht der einzige Ausflug auf ein unbekanntes Motorrad sein. Am 27. Juli wird Aegerter erstmals bei den 8 Stunden von Suzuka an den Start gehen. Dort wird er zusammen mit den Japanern Yukio Kagayama und Superbike-Legende Noriyuki Haga eine Suzuka GSX-R-1000 fahren.

"Das Team hat mich angefragt. Wir haben es mit meinem Team abgeklärt, ob ich fahren darf. In Mugello habe ich dann das okay bekommen", berichtet Aegerter über die Einigung mit dem japanischen Team, welches allerdings in keinem Zusammenhang mit dem MotoGP-Team von Suzuki steht. Bei seinem ersten Start beim Langstrecken-Klassiker in Japan steht dem Schweizer eine steile Lernkurve bevor.

"In Suzuka bin ich noch nie gefahren, und Suzuki und Superbike-Maschinen auch noch nicht", sagt er. Dieses Manko hofft Aegerter aber durch die Erfahrung seiner beiden routinierten Teamkollegen ausgleichen zu können. "Beide sind sehr, sehr erfahrene Fahrer. Sie haben viele Runden in Suzuka gedreht. Ich denke schon, dass sie mir viele Sachen beibringen können."

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