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Jonas Folger etablierte sich am Freitag als erster Verfolger von Rabat © FGlaenzel

Jonas Folger beendet das Freitagstraining in Barcelona als Zweiter - Auch Sandro Cortese und Marcel Schrötter in den Top 10 - "Tito" Rabat dominiert

Esteve "Tito" Rabat (Kalex) beherrschte den ersten Trainingstag in der Moto2-Klasse auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Der Lokalmatador und WM-Führende fuhr der Konkurrenz in beiden Freien Trainings auf und davon, obwohl er am Nachmittag einmal durch ein Kiesbett pflügte. Schließlich wurde Rabat im zweiten Training in 1:46.955 Minuten gestoppt. Damit war Rabat um fast eine Sekunde schneller als die restliche Moto2-Elite.

Für die deutschen Fahrer war es ein erfolgreicher Trainingstag. Jonas Folger (Kalex) etablierte sich am Freitag als erster Verfolger und belegte den zweiten Platz. Allerdings betrug sein Rückstand auf Rabat 0,746 Sekunden. Die weiteren Zeiten lagen wieder eng beisammen, denn hinter Folger betrug der Abstand zu Platz 21 nur eine Sekunde. Der gute Tag von Folger wurde nur durch einen kleinen Ausrutscher bei Trainingshalbzeit etwas getrübt.

Auch Sandro Cortese (Kalex) hatte mit schnellen Sektorzeiten die Chancen auf den zweiten Platz. Dann musste der Deutsche aber seine schnellste Runde womöglich wegen eines Defekts abbrechen und an die Box zurückkehren. Dennoch belegte Cortese den fünften Platz. Marcel Schrötter schaffte einen deutlichen Sprung nach vorne und klassierte sich als Zehnter. Sein Tech-3-Team experimentierte mit der Verkleidung und anderen Details, um den Top-Speed zu erhöhen. Trotzdem fehlten Schrötter rund sieben km/h auf die besten Werte.

Einen turbulenten Nachmittag erlebte Sam Lowes. Der Moto2-Rookie setzte sich auf der einen Seite mit Platz drei in Szene. Auf der anderen Seite stürzte der Brite gleich zweimal von seiner Speed Up. Moto3-Weltmeister Maverick Vinales, dessen Pons-Team in neuen Sponsor-Farben auftritt, reihte sich als Vierter ein. Zwischen Cortese und Schrötter belegten Takaaki Nakagami, Luis Salom, Mattia Pasini und Mika Kallio die Plätze sechs bis neun.

Mit Ausnahme von Lowes (Speed Up) und Schrötter (Tech 3) gingen alle anderen acht Positionen in den Top 10 an Kalex-Fahrer. Suter hatte trotz des überarbeiteten Motorrades das Nachsehen. Bester Vertreter mit Schweizer Material war erneut Dominique Aegerter als Elfter. Allerdings konnte er seine Vormittagszeit nicht verbessern. Auch sein Landsmann Tom Lüthi war langsamer als im ersten Training. Diesmal stürzte Lüthi nicht und belegte Platz zwölf.

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