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Sandro Cortese musste ein weiteres enttäuschendes Rennen verdauen © FGlaenzel

Kein Glück für Sandro Cortese in Barcelona: Beim Start kollidiert der Deutsche mit Landsmann Jonas Folger - Ein Sturz in Runde zwei besiegelt das Ende

Auch Barcelona konnte der Pechsträhne von Sandro Cortese kein Ende setzen. Der Große Preis von Katalonien war schneller vorbei als dem Deutschen lieb war. Auf einen super Start aus Reihe zwei folgte eine Kollision in der ersten Kurve und kurz darauf das frühe Aus. Nach dem Start kollidierte der 24-Jährige in der ersten Kurve mit seinem Landsmann Jonas Folger. Um nicht zu stürzen, musste er geradeaus fahren.

Weit abgeschlagen ordnete sich Cortese auf Position 19 wieder ein. Allerdings konnte er seine Kalex kaum mehr unter Kontrolle bringen und landete nur eine Runde später im Kies. Frustration machte sich in der Intact-Box breit. Zum ersten Mal in dieser Saison ging Cortese punktelos aus. In der WM-Wertung rutschte er vom zehnten auf den zwölften Rang.

"Mir ist der Jonas in der ersten Kurve voll reingefahren", ärgert sich Cortese über seinen Landsmann. "Ich musste dann erst einmal alles wieder richten und habe dadurch sehr, sehr viele Plätze verloren. Dann habe ich die Kontrolle über das Motorrad verloren. Eigentlich kann man gar nichts mehr dazu sagen. Im Moment läuft alles einfach nur schief. Es tut mir sehr leid."

Teamchef Jürgen Lingg wartet weiter auf das Ende der Pechsträhne: "Sandro hatte einen super Start. Leider war der Jonas etwas spät auf der Bremse und hat ihm voll eine mitgegeben. Er hatte eigentlich Glück, dass er nicht gestürzt ist. Er musste halt aufmachen und einen großen Bogen fahren. Dann hat er sich irgendwo um den 18., 20. Platz wieder eingereiht. Er war danach natürlich aggressiv und hat einfach überzogen."

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