vergrößernverkleinern
Anthony West wiederholte im Regen von Assen seinen Sieg aus dem Jahr 2003 © QMMF

Anthony West konnte in Assen erstmals seit elf Jahren wieder ein Rennen in der Motorrad-Weltmeisterschaft gewinnen und ist über diesen Erfolg sehr glücklich

2003 siegte Anthony West in Assen. Es war sein erster Sieg in der Motorrad-Weltmeisterschaft und auch sein letzter - bis heute. Elf Jahre später wiederholte der Australier im Regen von Assen seinen Erfolg und beendete damit eine schier ewige Durststrecke. Doch für den mittlerweile 32-Jährigen hat dieser Erfolg noch eine weitere wichtige Bedeutung.

"Ich freue mich, dass mein Vater hier war und es gesehen hat", erklärt West und ergänzt: "Er kommt nicht zu vielen Rennen, fast zu gar keinen. 2003 war er hier und auch heute wieder. Das ist für mich spezieller als alles andere." West war lediglich als 23. ins Regenchaos in Assen gegangen und antwortet auf die Frage nach seiner Strategie: "Es gab eigentlich gar keine, in der Startaufstellung waren alle verwirrt. Es gab einen Moment, in dem ich dachte, dass ich vielleicht auf Slicks wechseln sollte."

Schließlich entschied er sich aber doch für die Regenreifen und berichtet: "Es war ziemlich knifflig. Mein Start war ziemlich gut, denn die Jungs vor mit fuhren auf Slicks. Die konnte ich ziemlich einfach überholen. Während dem Rest des Rennens ging es dann hauptsächlich darum, irgendwie ins Ziel zu kommen."

"Es war ziemlich riskant. Aber ich wusste, dass ich weiterhin pushen musste, denn die Jungs waren direkt hinter mir", schildert West die Endphase des Rennens und fügt hinzu: "Ich wollte schon lange einige Dinge beweisen, allerdings eher mir selbst. Es war ein langer Weg mit schlechten Motorrädern, schlechten Teams und es war sehr frustrierend. Ich denke nicht, dass ich die Resultate holte, die ich verdient hatte."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel