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Tom Lüthi steigerte sich im zweiten Freien Training erheblich © Paddock GP Racing

Tom Lüthi fährt am ersten Trainingstag auf dem Sachsenring auf Platz sehcs, hadert aber noch mit der Abstimmung seiner Suter auf die Dunlop-Reifen

Paddock-Star Tom Lüthi fuhr am ersten Trainingstag der Moto2 zum Motorrad-Grand-Prix von Deutschland auf dem Sachsenring auf den sechsten Platz. Am Vormittag hatte der 27-jährige Schweizer noch Platz 15 belegt, konnte sich am Nachmittag aber um rund eine halbe Sekunde steigern und liegt jetzt nur noch um 0,464 Sekunden hinter Mika Kallio an der Spitze zurück.

Allerdings wird jeder Sekundenbruchteil, um den sich Lüthi verbessern kann, mit besonders harter Arbeit erkauft: Die zwei Typen von Hinterreifen, die Dunlop den Moto2-Teams für den Sachsenring zur Verfügung stellt, haben zwar unterschiedliche Karkasskonstruktionen, aber die gleiche, harte Laufflächenmischung. Nur mit Tricks bei der Chassisabstimmung wie Modifikationen an Radstand oder Gewichtsverteilung des Motorrads können die Teams versuchen, zusätzlichen Hinterradgrip zu finden.

Lüthi und sein Cheftechniker Alfred Willeke sind zwar auf dem besten Weg, aber immer noch ein Stück von der optimalen Balance der Suter entfernt. Die Abstimmungsarbeit geht deshalb am Samstag weiter. "Wir konnten uns bereits deutlich verbessern, und das ist positiv", sagt Lüthi. "Doch es fehlt immer noch ein Stück bis vorne."

"Ich kämpfe mit dem Hinterreifen, habe einfach nicht genug Grip. Die Gummimischung ist bei beiden Reifentypen gleich und sehr hart, doch weil es keine Alternative gibt, müssen wir daran arbeiten, dass diese Mischung besser funktioniert. Wir haben schon Schritte in die Richtung gemacht, aber es braucht noch mehr", so der Schweizer.

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