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Jonas Folger hadert mit seinem Fahrstil auf dem Sachsenring © Jonas Folger

Jonas Folger kommt am ersten Trainingstag der Moto2 mit dem Sachsenring noch nicht zurecht und sucht nach dem richtigen Fahrstill auf dem Kurs

Ernüchternder Auftakt beim Heimrennen. Jonas Folger (Kalex) kam in den ersten beiden Freien Trainings der Moto2 zum Großen Preis von Deutschland mit dem Sachsenring noch nicht zurecht. Nach Platz 18 am Vormittag kann sich der 20-Jährige am Nachmittag nicht steigern und landet mit einem Rückstand von 1,245 Sekunden auf Platz 22 im Mittelfeld. Ein Sturz kurz vor Trainingsende passte da ins Bild.

"Einen dermaßen schwierigen Auftakt auf dieser Strecke habe ich ehrlich gesagt nicht erwartet", sagt Folger. "Soweit will mir die Umstellung von den flüssigen Pisten auf diese Kurvenorgie noch nicht wirklich gelingen. Ich kann meinen Fahrstil hier überhaupt nicht anwenden. Am Motorrad liegt es also nicht, sondern einzig und alleine an mir."

"Heute habe ich die meiste Zeit versucht, alleine auf ansprechende Rundenzeiten zu kommen. Das hat nicht wirklich gut funktioniert. Daher werde ich morgen Vormittag versuchen einen schnellen Vordermann zu finden, von dem ich mir die notwendigen Tricks für den Sachsenring mit der Moto2 abschauen kann. Natürlich versucht auch meine Crew, mir in dieser Situation zu helfen, mittels geringfügiger Änderungen an der Abstimmung ein besseres Gefühl zu bekommen", so Folger.

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